Teambesprechung

Dienstag, 10. März 2009

Macht man nicht

Handy mit auf die Toilette nehmen und drangehen, wenn es klingelt.

Ist respektlos gegenüber dem Anrufer und rücksichtslos gegenüber Menschen, die mit prallen Blasen vor der Tür warten.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Auferstanden

Seine Sauerstoffbrille und den Rollstuhl knallt er in die Ecke. Im Rollstuhl sitzend hatte er stets die riesigen “Arschgesichter” total verfetteter Weiber vor seinen Augen und der Sauerstoffzufuhr hat er nur zugestimmt, weil sein Zellengenosse unablässig am Furzen war.

Halleluja und allerherzlichste Neujahrsherzensgrüße nach Kempten!

Samstag, 25. Oktober 2008

...

Ich bin traurig.

Montag, 6. Oktober 2008

Mitlesendes Fachpublikum:

Ist diese Woche jemand in Florenz?

Auf einen Latte Espresso mit der Nachtschwester: klick

Montag, 16. Juni 2008

Liebe Gruesse

... nach Kasachstan und auch nach Hause. Es geht mir gut, kein Anlass zur Sorge. Ich haette auch wieder Zeit fuer dieses Hobby hier und auch was zu erzaehlen, bloss das Internetz in meinem Stadtteil ist seit Wochen kaputt. Ich fuerchte, das bleibt noch eine Weile so.
Herzlichst.

Montag, 10. März 2008

Zwei!

Zwei! Fast hätte ich´s vergessen, die Nachtschwester ist heute tatsächlich zwei Jahre alt geworden. Sie bloggt nun nicht mehr nachts, weil sie da schläft, weil sie bloß noch am Tag arbeitet und auch nicht mehr als Schwester, aber dafür umso mehr und dafür wiederum bloggt sie weniger.

Alles, was es sonst dazu zu sagen gibt, habe ich letztes Jahr schon gesagt. Die Frage nach dem Belang hat sich inzwischen geklärt, dieses Blog ist total belanglos, aber das stört mich nicht mehr. Immerhin hat es mich schon im zweiten Jahr seines Bestehens nach Chicago gebracht.

Den Gelegenheits-, Gewohnheits- oder auch Garnichtmehrlesern ein Prosit auf die nächsten zwei.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Neujahrsgruß

Blogbekannten, denen ich nicht gemailt habe, und den Unbekannten auch, wünsche ich, ein Frohes Fest gehabt zu haben und sende einen verspäteten, aber nichtsdestoweniger inbrünstig herzlichen Neujahresgruß.
Die Verspätung erklärt sich aus intensiver, aber zähflüssiger Beschäftigung mit der Beschaffung eines Arbeitsvisums von einem verschlafenen ketterauchenden mokkatrinkenden fetthaarigen Botschaftsmitarbeiter, der seine eigenen Verfahrensrichtlinien nicht kennt und am Telefon jedem Balkanklischee gerecht wird, vermutlich bin ich ein Präzedenzfall; und mit dem Recherchieren von Luftfrachtbestimmungen und damit, die längst überfälligen Bücher nun aber wirklich zurück in die UB zu bringen und Eltern in Skype zu coachen und nochmal zum Friseur, denn ab Montag gehöre ich dem Boss, zunächst als schwarzarbeitende Gastarbeiterin, sofern ein persönlicher Besuch morgen bei besagtem Herrn in Berlin nicht doch noch Wunder wirkt. Der Boss macht mich verantwortlich für fast alles in seiner Klinik, konzeptionell, didaktisch und qualitätssichernd, ich behalte meinen Wohnsitz in HH und mir vor, eine Woche pro Monat zu Hause zu sein.

Im Zusammenhang mit dem just erfolgten Jahreswechsel ist es mir ein Anliegen, Hamburgern und Hamburgbesuchern, ob durstig oder hungrig oder hungrig nach Nestwärme, dieses entzückende Lokal (Webdesign-Puristen Klappe halten, hier darf man ruhig Mädchen sein) mitten auf dem Kiez ans Herz zu legen, in welchem Herr Nachtschwester und ich zufällig landeten, nachdem das geplante Sylvester-Groß-Event vom einladenden Bekanntenpaar aufgrund exacerbierter unüberbrückbarer interner Differenzen kurzfristig, nämlich am Vormittag des einunddreißigsten abgesagt worden war; die beiden hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 200km zwischen sich gebracht.
Ans Herz legen deshalb, weil die Hasenschaukelchefin im Hinterzimmer mit den Plüschsofas mit viel Liebe ein wunderbares, köstliches Sylvesterbuffet aufgefahren hatte, das völlig zu Unrecht kaum Abnehmer fand, der Hausfrau in der Nachtschwester tat das offenbar zugrundeliegende himmelschreiende Marketingproblem in der Seele weh, und später stellte sich auch der Eindruck ein, dass das sich einstellende Publikum gar nicht recht herpasste. Kann auch an uns gelegen haben, am besten selbst ein Bild machen und mit leerem Magen hingehen.
Ein frohes Restjahr allerseits.

Montag, 8. Oktober 2007

Fernweh

Im realen Bekanntenkreis bereist keiner Länder abseits des allgemeinen touristischen Interesses, lernt unpopuläre Sprachen, knüpft Kontakte und taucht in Kultur und Szene ein. Mir hört auch keiner zu, wenn ich etwa vom Kanun anfange, dem tausendjährigen Regelwerk, das in Albanien die Blutrache steuert. Steuerte, denn in 50 Jahren Kommunismus ist altes Wissen verlorengegangen, gemordet wird weiterhin, aber unkontrolliert. So faszinierend. Das nur willkürlich herausgegriffen, ich schweife ab.

Ich wollte eigentlich sagen: Rafael ist wieder in Kasachstan. Gott sei Dank hat er ein Blog. Ich habe Fernweh.

Sonntag, 5. August 2007

Bloggerinnen,

...euch gehört der lange Schwanz! Das ist was Gutes.
Die machen mich auf meine alten Tage noch zur Feministin.

Samstag, 28. Juli 2007

Blog Her!

Sehr feine Maedelstruppe, fabelhaftes Hotel, grandiose Stadt, schoen warm ist es hier auch, Geschenketuete mit persoenlicher Begruessung vom Sponsor.



Gut, die Stretch-Limo vom Flughafen zum Hotel war ein bisschen porno.



Bebildert nachzulesen bei Frau Bittersweet Choc. Frau Choc hat bloggerisch die Nase vorn, weil sie als einzige ihr Laptop mitfuehrt. Ich hatte Angst vor Konfiszierung, nun steh ich hier quasi ohne Auto an der Strecke und muss mit einem stotternden Mietwagen mit holprigen Getriebe ae, oe und ue schreiben.

Aber dann heute morgen. Grossartige Konferenz-Location auf dem Navy Pier, und schon wieder ein Sack voll Geschenke!



Beim Betreten des Grand Ballrooms, ein, der Name sagt es, sehr grosser, ballrunder Raum, die unglaubliche akustische Erfahrung von hunderten schnatternder Frauen im Kreis um die Bestuhlung und Betischung herum. Von der Buehne schrie ab und zu eine Frau "Change!" in die Arena.



Frau Seefahrt erkannte blitzschnell, hier handelte es sich um die Kennenlernrunde. Je zwei sich gegenueberstehende Bloggerinnen sollten zwei Minuten lang Speed-Daten und dann eine weiter rotieren. DIe Nachtschwester stuerzte sich ins Gewuehl und traf eine grossartige Fotografin, drei Mommybloggerinnen, eine Hausrenovierungsbloggerin, eine britische Medienwissenschaftlerin und eine sympathisch hilflose Microsoft-Mitarbeiterin, die hier versuchen wollte, ein bisschen Web 2,0 zu begreifen. Lange hat man die Nachtschwester nicht mehr so begeistert gesehen. Hotel! Tagungsort! Bloggerinnen! Fuer alles ist gesorgt, hier kann nichts anbrennen.



Danach die Sponsorentische abgrabbeln gegangen - alte Hasen der Veranstaltung erschienen schon mit Trolleys zum Materialtransport. Bei der Five-Moms-Kampagne gegen Hustensaftmissbrauch bei Kindern unterschrieben, da gab es schoene Brillenetuis, und Hustensaftmissbrauch kann man nicht gutheissen. Danach die erste Session, ueberall Frauen, Frauen, Frauen, darunter zu viele Crocs-Traegerinnen, gelegentlich ein Mann, der etwa in einer Session beklagte, er blogge seit einem Jahr ueber das Bemuehen, mit seiner Frau schwanger zu werden und fuehle sich von der weiblichen Blogosphaere dahingehend diskriminiert, als habe er kein Recht, ueber fertility-issues zu bloggen. Und immer aufpassen, nicht auf ein Baby zu treten. Zwar gibt es einen bunten Kindergeburtstagsraum mit drei Aufpasserinnen, aber zahlreiche Mutterschaftsbloggerinnen tragen ihre Daseinsberechtigung lieber mit sich herum oder lassen sie frei krabbeln. Eine Bloggerin musste eine Session verlassen, weil die Katze in ihrer Tasche zu laut wurde.

Bei all der grossartigen, geballten weiblichen Intelligenz in den Sessions, und das meine ich nicht ironisch, traten allerdings schmerzhafte Mikrofon-Irritationen immer so lange auf, bis einer der wenigen Maenner zur Schaltkonsole schritt und die Interferenzen abstellte. Oder wie das heisst.

In diesem bunten Treiben eine ueberwaeltigende Informationsflut fuer uns kleine Deutschblogger. Die sind einfach so viel weiter, in so vieler Hinsicht. So viele neue Ideen. Inhaltliches folgt, wenn ich Zeit zum Nachdenken hatte.

Tagesdosis

Liebste Nachtschwester, durch...
Liebste Nachtschwester, durch beruflichen Aufenthalt...
Markus (Gast) - 4. Nov, 23:31
Ein Hoch auf glutvollen...
Ein Hoch auf glutvollen Schwung! Miss Platnum ist prima.
Au-lait - 3. Nov, 13:32
Das Hirn regelt vieles,...
Das Hirn regelt vieles, aber nicht alles. Ich wünsch...
Etosha (Gast) - 2. Nov, 17:48
Gegen Wien wäre...
Gegen Wien wäre überhaupt gar nichts einzuwenden!...
nachtschwester - 27. Okt, 20:17
Also Wien ...
ja, das wäre nett. Falls der Job nicht so toll...
sokrates2005 - 27. Okt, 19:23
Frau Nachtschwester,...
Frau Nachtschwester, ich bin mir sicher, sie werden...
nina (Gast) - 27. Okt, 16:55
In Großmutters...
Liisa und Kaltmamsell verlinken auf sie, für mich...
nachtschwester - 26. Okt, 23:28
Genial!
Genial!
chSchlesinger - 26. Okt, 23:02

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