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    <title>die nachtschwester (...ohne mit der Wimper zu zucken.) : Rubrik:Personalangelegenheiten</title>
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    <description>...ohne mit der Wimper zu zucken.</description>
    <dc:publisher>nachtschwester</dc:publisher>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:date>2009-10-08T20:32:25Z</dc:date>
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    <title>die nachtschwester</title>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5956012/">
    <title>Zugangserleicherungsgesetz</title>
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    <description>Ich habe viel zu wenig Zeit für dieses Blog, ich hätte so gern noch ein paar Leser &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6476&quot;&gt;hierhin&lt;/a&gt; geschickt und muss heute leider feststellen, die Zeichnungsfrist ist gestern abgelaufen, mit traurigen 8355 Mitzeichnern, immerhin 30mal mehr, als die Petition für die &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=6495&quot;&gt;Durchführung einer unbemannten nationalen Mondmission &lt;/a&gt; in der nächsten Woche vermutlich erreichen wird. Die Zeichnung ist allerdings noch bis Ende 2009 über &lt;a href=&quot;http://dbfk.de/Startseite/Formular3-Mitzeichnerliste.pdf&quot;&gt;Listen &lt;/a&gt;möglich. Gegen die Lockerung der Zugangsvoraussetzungen zur Pflegeausbildung, nicht für die Mondmission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18.06.2009 wurde per Gesetzesnovelle die Zugangsvorraussetzungen zur Krankenpflegeausbildung von Realschul- auf Hauptschulabschluss abgesenkt. Bisher mussten sich Hauptschüler über eine Pflegehelfer-Ausbildung für die Zulassung zur Krankenpflegeausbildung qualifizieren, ein gutes Modell. Die Absenkung des Bildungsniveaus ist ein blind aktionistischer, realitätsferner Vorgang, mit dem Frau Schmidt/der Bundestag glaubt, den herrschenden Pflegenotstand und drohenden Pflegekollaps abzuwenden.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Krankenpflege-Hauptschule%3Bart122,2790345&quot;&gt;In Wahrheit &lt;/a&gt; scheint es keinen Mangel an Bewerbern auf Ausbildungsplätze zu geben. Im &lt;a href=&quot;http://www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bibliomed/hs.xsl/13551.htm&quot;&gt;Presseorgan &lt;/a&gt;des &lt;a href=&quot;http://www.dbfk.de/pressemitteilungen/wPages/index.php?action=showArticle&amp;article=DBfK-kritisiert-verfehlte-Pflegebildungspolitik.php&quot;&gt;DBfK &lt;/a&gt;berichten Schulleitungen, die Auszubildenden seien heute überwiegend Abiturienten und die Abbrecher überwiegend Realschüler. Kein quantitatives Defizit also, sondern ein qualitatives. Weitere Sachargumente &lt;a href=&quot;http://www.deutscher-pflegerat.de/dpr.nsf/0/AE2B2869EF3E6F27C125758C006B23FA&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.bibliomed.de/cps/rde/xchg/bibliomed/hs.xsl/13545_15386.htm&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder in der &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?topic=2834.0&quot;&gt;Diskussion zur Petition&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pflegenotstand entsteht aus meiner Sicht nicht aus Mangel an billigen Arbeitskräften, sondern aus der Tatsache, dass die Pflege den Ambitionierten, Hochschulbildungswilligen und -fähigen keine Perspektive bietet, sie also den Beruf entweder gar nicht ergreifen oder nach abgeschlossener Ausbildung sich aus dem Beruf heraus studieren. Der Berufsstand braucht aber genau diese Kandidaten, um sich weiter zu professionalisieren. Jetzt schon sind in keinem anderen Industrieland  Pflegekräfte formal so niedrig qualifiziert wie in Deutschland. Pflege braucht Eliten, hieß vor 17 Jahren eine Programmschrift der Robert-Bosch-Stiftung, die 10% akademisch gebildetes Pflegepersonal am Bett forderte. Die heute sehr zahlreichen Absolventen von Pflegestudiengängen kehren jedoch nicht mehr ans Bett zurück, das wäre unsinnig. Es gibt weder Tätigkeitsmodelle noch eine Vergütungsstufe für sie, und das Studium ist eine zu große Investition, um hinterher wieder genauso wenig zu verdienen wie die nicht akademisch ausgebildeten Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptschüler ohne Zwischenqualifikation in die Pflege - was für eine Totgeburt der ewig prokrastinierten Bildungsreform. Man hat Schwierigkeiten, sie auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen - ab mit ihnen in die Pflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was reg ich mich auf, ist eh zu spät. Erstmal.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-23T10:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5512786/">
    <title>Personalsachen, heute: der Unberührbare</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5512786/</link>
    <description>Der Boss raufte sich die Haare über meine Bewerberauswahl, die er in meiner Abwesenheit persönlich zum Gespräch geladen hat, ja du liebe Güte, ich hab doch selbst Postits mit drei Fragezeichen auf die Mappen gepappt, wir haben halt gerade nichts Besseres vorrätig und brauchen sofort jemanden, man kann sich doch mal unterhalten mit den Leuten. Immerhin zeigte er unerwarteten Respekt für meine Zuständigkeiten und ließ den einen Krankenpfleger, der nach dem ersten Termin mit ihm noch gesprächsbereit war, ein zweites Mal zu mir einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass der für die zu besetzende Stelle in der Anästhesie nicht in Frage kam, zeigte der erste Blick, aber für die Peripherstation vielleicht? 12 Jahre Erfahrung an der chirurgischen Uniklinik, zwei medizinische Ausbildungen und mit Mitte 30 nochmal ein Pflegestudium angefangen, Englischkurse bis Level 8, was immer das heißt, das ist doch was. Eine Woche probearbeiten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun versucht dieser Zweimeterkerl seit Montag völlig verängstigt von der ungewohnt schnelllebigen Umgebung den flinken Rehlein wenigstens physisch zu folgen, abwechselnd Verwirrung und Entgeisterung auf dem Gesicht, sagt zu seiner Mentorin Dinge wie &quot;Aber diesen Patienten haben wir doch gestern schon gewaschen&quot; und ist in seiner hilflosen Bemühtheit irgendwie sympathisch. Auf seine totale Planlosigkeit wären wir vorbereitet, jeder Neue, der im Land ausgebildet wurde, muss unsere eigene interne Ausbildung durchlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumm nur, dass ich heute von einer Mitarbeiterin, die ihn von früher kennt, erfuhr, er habe nie als Krankenpfleger gearbeitet. Er kam als Apothekenhelfer an die Uniklinik und wurde mangels Pflegeausbildung als Pflegehelfer beschäftigt. Zwar durchlief er daraufhin berufsbegleitend eine Pflegeausbildung, aber dafür interessierte sich niemand mehr. Wer unten ist, bleibt unten, ein starres Kastensystem herrscht in den staatlichen Einrichtungen. In seiner Bewerbung hatte er geschrieben, an seinem jetzigen Arbeitsplatz biete man ihm keine weiterführende Perspektive, was gemeint war, ist mir jetzt klarer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese abgrundtief ungerechten Strukturen. Ich hätte ihn aus Sympathie gern eingestellt. Er hätte mich nur nicht anlügen dürfen.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T21:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5381312/">
    <title>Personalsachen, heute: noch mal Mitleid</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5381312/</link>
    <description>&lt;em&gt;Antrag auf Einstellung&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;X. Ypsilova, geboren vor x Jahren in Z., verheiratet mit arbeitlosem Gatten und 2 Kindern, von denen die Tochter Abiturientin ist und der Sohn Student.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich bitte den oben Angesprochenen, meinen Antrag durchzusehen und mir zu ermöglichen, ein Teil des Personals Ihrer geschätzten Klinik zu werden. Ich hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung und meinem Wissen die aufgetragenen Aufgaben erfüllen kann. Ich habe die Pflegeschule absolviert und war seit 19xx im Medizinischen Zentrum Z. in folgenden Arbeitsbereichen tätig:&lt;/em&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Rettungsdienst&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Hausbesuche&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Kinderstation&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;div&gt;&lt;em&gt;Nervenstation&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;em&gt;seit 19yy arbeite ich in der Schulambulanz, wo ich die mir aufgetragenen Aufgaben erfolgreich erledige. Einer der Gründe, warum ich diesen Antrag schreibe, ist, dass ich für meine Arbeit eine Vergütung von x-tausend Kopeken bekomme&lt;/em&gt; (=150 &#8364;, Anm. d. Nachtschw.) &lt;em&gt;und das ist nicht genug für ein normales Leben und deshalb bin ich angehalten einen anderen Arbeitsplatz zu suchen, und ich hoffe, dass in Ihrer Klinik meine Fähigkeiten besser zum Ausdruck kommen.  In der Hoffnung auf eine positive Antwort grüße ich Sie herzlich.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-11T11:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5376738/">
    <title>Personalsachen, heute: Habt doch Mitleid</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5376738/</link>
    <description>Krankenschwester:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich lese. höre und sehe ständig ständig von Ihrer zeitgemäßen Arbeit  Ihre Patienten sind sehr glücklich und zufrieden. Ich arbeite seit 10 Jahren ohne Sozialversicherung. Beim letzten Auswahlverfahren wurde ich nicht angenommen, weil ich (der Direktor hat es mir gesagt) nicht in der Partei aktiv bin. Das heißt, niemand schätzt meine Arbeit und die langjährigen Bemühungen in der Einrichtung, in der ich arbeite.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Deutschland ist jedes Arbeitsverhältnis per Gesetz sozialversicherungspflichtig. Außer dem Boss hält sich kaum ein Arbeitgeber daran. Die Bewerberin arbeitet bei einem öffentlichen Arbeitgeber, einem städtischen Krankenhaus. Wie viele Angestellte kennt sie ihre Rechte nicht oder glaubt, keine Handhabe zu haben, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, kein Geld für einen Anwalt, und selbst wenn, dauern Gerichtsverfahren in der ersten Instanz bis zu 10 Jahre, finden die Verantwortlichen eine einflussreiche Bezugsperson in der Politik und bleiben ungeschoren. Das ist schlimm, leider können wir genau solche adynamen Opfercharaktere nicht gebrauchen.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-09T16:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5339456/">
    <title>Personalsachen, heute: Ehrlich</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5339456/</link>
    <description>Putzfrau, an der Stelle im Online-Formular, wo der Bewerber seine Motivation darlegen soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weil ich denke daß ich mich in Ihrer Organisation gut zurechtfinden würde und weil ich hoffe dass es zu Hause leichter wird wenn noch ein Familienmitglied Arbeit hat. Ich denke dass ich mit meiner Arbeitsmoral zu einem noch größeren Erfolg Ihrer Organisation beitragen kann und zu einem noch größeren öffentlichen Ansehen im Hygienebereich. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-28T00:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5343395/">
    <title>Personalsachen, heute: Das muss reichen</title>
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    <description>Handschriftlich auf Karopapier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;X. Ypsilonska. Pflegeschule absolviert in Z. Mit kurzer Berufserfahrung in der Kinderklinik, Abteilung Immunologie.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verheiratet mit einem Kind - männlich, 3 Jahre.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kenntnis der englischen Sprache - 8 Jahre als Schulfach, keine Sprachkurse.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wunsch, als Krankenschwester zu arbeiten.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-25T17:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5339454/">
    <title>Personalsachen, heute: Poetisch</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5339454/</link>
    <description>Es gibt kein Bewerbungstraining. Niemand sagt den Leuten, wie sie sich in Stromlinienform bringen sollen. Auf meinem Tisch landen wunderbare, ungespritzte, ehrliche Naturprodukte, ich weiß nicht mehr, wohin damit, als ins Blog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die xy-Klinik glänzt mit ihrem Erfolg und den unübertroffenen Resultaten, die sie im Bereich der medizinischen Versorgung für das Gemeinwohl erzielt hat. Es ist eine Herausforderung für jeden jungen ehrgeizigen Arzt, an dieser erfolgreichen Entwicklung teilzuhaben, besonders da die Fürsorge für die Gesundheit des Patienten bei Ihnen an erster Stelle steht, und alle Tätigkeiten in Ihrer Einrichtung stehen im Dienst dieser, ich drücke mich einfach aus, heiligen Direktive. Ein Weg, von dem es kein Abweichen gibt. Und dafür, wie erfolgreich dieser Grundsatz verwirklicht wird, sprechen die erzielten Ergebnisse. Und das nicht nur Ergebnisse, die verschiedene Kommissionen und statistische Erhebungen untersuchen und belegen, sondern Ergebnisse, die die lächelnden Gesichter beweisen, die Ihre Institution verlassen. Die einen voller Zufriedenheit, dass die Angelegenheit erfolgreich erledigt wurde, andere erfüllt von der Liebe zum Leben, nachdem sie das Schwerste glücklich überstanden haben und es ihnen nun freisteht, in die Wärme und Sorglosigkeit des eigenen Heimes zurückzukehren. Ich meine, dass jeder junge Arzt sich wünschen würde zu versuchen, wenigstens ein bisschen zum Aufbau dieser glücklichen Zukunft beizutragen, sei es, indem er sich hundertprozentig einbringt, wie mit seinem Wissen, so auch mit seiner Aufopferungsbereitschaft, den gegebenen Ansprüchen und Aufgaben gerecht zu werden.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-24T19:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5316242/">
    <title>Frauenprobleme</title>
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    <description>Ich habe die Nase voll von dem Geflenne. Kein Tag, an dem nicht eins von diesen &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4872927/&quot;&gt;Rehlein&lt;/a&gt; bei mir nicht wenigstens ein paar Tränen verdrückt, weil ein anderes gemein zu ihm war. Gestern hat mich ein altgedienter Intensivpfleger nach fünf Monaten Mobbing in der &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4710989/&quot;&gt;Schlangengrube&lt;/a&gt; auf Knien, aber ohne Tränen um eine Rückfahrkarte auf die Intensivstation gebeten. Die Anästhesieleitung heult heute wie erwartet in meinem Büro. &quot;Ich habe alles für ihn getan und jetzt werde ich von ihm angespuckt! Die ganze Intensivstation redet schlecht über mich!&quot; Ich erklärte ihr noch mal regelmässiges Feedback und konstruktive Konfliktlösung und positive Arbeitsatmosphäre, die sie als Leitung zu schaffen hat, ich kann ihr nicht alle halbe Jahre einen neuen Mitarbeiter zum Fraß vorwerfen. Ich heiße auch nicht Katja oder Saalfrank und  Projektverantwortung ist überhaupt alles, was ich immer wollte, bloß kein Personal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann dieses öffentliche Menstruieren. Alle Mitarbeiterinnen teilen jeden Monat hierarchieübergreifend allen Mitarbeiterinnen mit, was los ist, wie lange schon und wie stark. Menstruationsbeschwerden werden intensiv ausgelebt. &quot;Ich brauche ärztliche Hilfe!&quot; rief die Laborantin, warf die Arme hoch und ließ sich dramatisch auf den Boden fallen. &quot;Ruft meine Mutter an, ich sterbe!&quot; schrie eine Ambulanzschwester, die auf der Intensivstation hospitierte, von dem OP-Tisch im Flur, auf dem sie sich krümmte. Drei weitere Personen liefen nach Braunüle, Buscopan, Valium, Infusion, Labor, Ultraschall. Heute, bei meiner Abendrunde über die Intensivstation, winkte mir aus einem Mobilisationssessel schwach lächelnd die menstruierende IT-Chefin zu, im Kostümchen, Braunüle im Arm und mit laufender Infusion, zur Spasmolyse und  &quot;Erfrischung&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Deutsche Forum der Botschaft, in dessen Verteiler ich mich kürzlich habe aufnehmen lassen aus dem Verlangen nach der vermeintlichen Normalität meiner eigenen Sozialisierung heraus, es muss doch auch bohrmaschinen- und reifenwechseltaugliche Frauen geben unter all den Ausländern in der Stadt, schickt auch nur Einladungen zum Plätzchenbacken für den Weihnachtsbazar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke fürs Zuhören, es geht schon wieder.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-11T23:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5173813/">
    <title>In ehrenwerter Gesellschaft</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/5173813/</link>
    <description>Das lebende Klischee der osteuropäischen Prostituierten wartete vor meinem Büro, morgens halb acht. Die Leitung unserer Angiographie K. hatte sie vor Jahren selbst am einzigen staatlichen Katheterlabor eingearbeitet und erfahren, dass sie dort kürzlich entlassen worden war, die Gründe angeblich nicht bekannt. Wäre sie, im Folgenden Lola genannt, nicht eine von höchstens zehn Koronarographie-Schwestern im Land, hätten wir nicht verzweifelt und kurzfristig Ersatz für einen Ausfall gebraucht, K. war schon überstrahlt, hätte es eine Alternative gegeben, ich hätte sie trotz zweifelsfreier Qualifikation ohne Gespräch weggeschickt. Die Absätze so hoch wie der Rock lang, falsche Nägel auf den echten, synthetisches Füllmaterial in den Lippen, die  Mimik botoxgelähmt und obendrauf 6mm Pancake, die Lider auf Halbmast und die Stimme kam von ganz hinten aus dem Schlafzimmer. Dagegen drei Fremdsprachen und ein Wirtschaftsstudium kurz vor dem Abschluss, und ich dachte noch, wie passt das zum Outfit, wie bezahlt sie das vom &quot;Flyer verteilen im Supermarkt&quot; und was hat sie bloß so früh morgens schon für Stoff eingeworfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Lola einige Monate tadellos funktioniert und anfängliche Bedenken beinahe schon zerstreut hatte, suchte ich letzte Woche zufällig meinen verwahrlosten Facebook-Account auf und gab  den Namen unserer Klinik ins Suchfeld ein, ohne Böses zu denken. Prompt sprang mir Lola ins Gesicht - unter echtem Namen, tief dekolletiert in halb liegender Pose auf einer Recamiere, in einer Hand einen Champagnerkelch, die andere an der Hüfte, das Kleid einen Zentimeter über Schritthöhe raffend, Vergrößerung ergab nichts drunter. Das Profil nicht einsehbar, aber ihre 130 Kontakte, davon 125 Männer aus der ganzen Welt, Schwerpunkt U.A.E, Qatar und Kuwait legen einen kommerziellen Hintergrund auf die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ist Lolas Dummheit, Klarnamen und Arbeitgeber ins Profil zu schreiben, skandalöser als das Foto, aber hier haben die Dinge eine andere Dimension. K., Lolas unmittelbare Vorgesetzte, kriegte vor Entsetzen den ganzen Tag kein Wort mehr raus. Wir befinden uns in einem Umfeld paranoider sozialer Kontrolle, in dem jedes Verhalten von Angst vor Gerede gesteuert wird. Mädchen, auch solche mit Karriere und Geld, wohnen bis zur Hochzeit bei den Eltern. Sie müssen den Ersten heiraten, der sie schwängert, weil sie nicht verhüten, weil sie unverheiratet nicht in der Nähe von Frauenarztpraxen gesehen werden wollen, weil das Schlüsse auf uneheliche Schwangerschaft oder unmoralischen Lebenswandel zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Klinik große öffentliche Aufmerksamkeit erfährt, müssen neue Mitarbeiter bei uns einen Verhaltenskodex unterschreiben, der sie unter anderem verpflichtet, sich auch im Privatleben nicht in einer Weise zu verhalten, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in unsere Organisation stören könnte. Der Boss nimmt seinen Kodex sehr ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was muss mich hier mit Sachen rumschlagen, was ist das Mädchen naiv, und für wie blöd hält sie mich. Nachdem ich ihr den Screenshot gezeigt und sie aufgefordert hatte, unsere Klinik aus ihrem Profil zu löschen, es sieht ja aus, als seien wir ein Escort-Service, änderte sie das Galeriebild in ein unverfängliches - aber sucht Facebook unsere Klinik, findet es immer noch Lola. Und yasni und spock etc. finden unter Lolas Namen immer noch das alte Bild auf einer Facebook-URL, die weiterhin funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boss ist not amused, Abmahnung folgt und was tu ich hier eigentlich, gerade ich.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Personalangelegenheiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-07T00:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4710989/">
    <title>Ganz schmutzige Wäsche</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4710989/</link>
    <description>Gestern im Nebensatz über Personalverantwortung für das gesamte nicht ärztliche Personal unterrichtet worden. Da die Rechtslage im Hinblick auf meine Arbeitserlaubnis immer noch unklar ist, gibt es auch keinen Arbeitsvertrag, der solche Fragen behandelt. Nachdem das geklärt ist, steht ganz oben auf der Agenda Female Wrestling mit zwei malignen OP-Schwestern, die in zwei Jahren 13 neue Mitarbeiter innerhalb weniger Monate weggemobbt haben. Wenn nur ein Viertel dessen wahr ist, was mir zwei Opfer und Kollegen aus Anaesthesie und Kardiotechnik erzählt haben, die psychosozial selbst nicht ganz makellos sind, haben die beiden ausgewachsene Persönlichkeitsstörungen. Da sie schlau vermieden haben, Personal auszubilden, können wir sie nicht einfach feuern, jemand muss schließlich instrumentieren. &lt;br /&gt;
Taktische Vorschläge, irgendjemand?</description>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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