Leinen los
Der Grund für meine Blogabstinenz ist nicht nur der 12-14-Stundentag. Kein Zuckerguss mehr über die Verhältnisse im Hause Nachtschwester. Erdrutschartige Veränderungen kündigen sich an, nichts bleibt, wie es war. Alle Ankerplätze, an denen mein Leben vertäut ist, alle Stühle, auf denen ich sitze, rücken völlig ungeordnet voneinander ab. Da schwebe ich nun in der Luft, und da ich auch in der Krise zur Nüchternheit neige, gibt es klare Momente in der Verwirrung. Klare Sicht auf die Dinge zeigt an guten Tagen die Masse an Möglichkeiten und neuen Freiheiten, an schlechten Tagen durch kein Netz gebremsten Durchblick zum Abgrund.
Unter diesen Umständen ist die konturenlose Themenmischung der Nachtschwester ein kleines Problem am Rande. Ich würde gern viel Privateres bloggen, ist mir gerade so ein Bedürfnis aus aktuellen Anlässen. Ich fühle mich aber auch noch dem hier mitlesenden Fachpublikum verpflichtet, seit die Nachtschwester mal von Thieme intensiv empfohlen wurde und zwai.net hierher verlinkt. Ich würde auch gern ein zweites, seriöses Fachblog führen, dann aber unter Klarnamen wg. Selfmarketing und so, aber das wird zeitlich nicht gehen. Ich bin unterexponiert, musste ich mir letzte Woche auf dem IFIC-Kongress in Vilnius wieder anhören. Wieso haben wir noch nicht von Ihnen gehört? Was tun sie noch in Molwanien, komisch, dass Sie noch nicht abgeworben wurden. Weil ich eben eine lausige Networkerin bin, und das mit meiner seltenen Nischenqualifikation. Ich brauche einen Mentor. Und mehr vernünftige Jobangebote neben dieser Firma in Wien, die mich will, aber gerade ist meine Hamburg-Woche, und wie gern würde ich hier wieder leben, wenigstens in Teilzeit.
Und in Molwanien liegt derweil der erste Schnee auf den Bergen in Sichtweite der Stadt, und Schneewandern steht auf dem Plan, und bald auch schon Catskiing in ungespurtem, touristenfreiem Tiefschnee, und was wird mir diese internationale Freundestruppe fehlen, die sich andererseits auch alle irgendwie dauerhaft auf der Durchreise eingerichtet haben, so wie ich.
Unter diesen Umständen ist die konturenlose Themenmischung der Nachtschwester ein kleines Problem am Rande. Ich würde gern viel Privateres bloggen, ist mir gerade so ein Bedürfnis aus aktuellen Anlässen. Ich fühle mich aber auch noch dem hier mitlesenden Fachpublikum verpflichtet, seit die Nachtschwester mal von Thieme intensiv empfohlen wurde und zwai.net hierher verlinkt. Ich würde auch gern ein zweites, seriöses Fachblog führen, dann aber unter Klarnamen wg. Selfmarketing und so, aber das wird zeitlich nicht gehen. Ich bin unterexponiert, musste ich mir letzte Woche auf dem IFIC-Kongress in Vilnius wieder anhören. Wieso haben wir noch nicht von Ihnen gehört? Was tun sie noch in Molwanien, komisch, dass Sie noch nicht abgeworben wurden. Weil ich eben eine lausige Networkerin bin, und das mit meiner seltenen Nischenqualifikation. Ich brauche einen Mentor. Und mehr vernünftige Jobangebote neben dieser Firma in Wien, die mich will, aber gerade ist meine Hamburg-Woche, und wie gern würde ich hier wieder leben, wenigstens in Teilzeit.
Und in Molwanien liegt derweil der erste Schnee auf den Bergen in Sichtweite der Stadt, und Schneewandern steht auf dem Plan, und bald auch schon Catskiing in ungespurtem, touristenfreiem Tiefschnee, und was wird mir diese internationale Freundestruppe fehlen, die sich andererseits auch alle irgendwie dauerhaft auf der Durchreise eingerichtet haben, so wie ich.








Der Herr des Hauses ist zu seiner Familie gefahren, weil ich ohnehin Heilig Abend bis spät abends und am 1. Feiertag ab sechs Uhr früh arbeiten muss, genau wie letztes Jahr, eine Gemeinheit, die ich nur hingenommen habe, weil es wirklich das allerletzte Mal ist. Ich werde also mit den Nachbarn ein kurzes Gläschen Wein trinken, die, in deren Wohnung wir 
