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    <title>die nachtschwester (...ohne mit der Wimper zu zucken.) : Rubrik:Externe Einsätze</title>
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    <description>...ohne mit der Wimper zu zucken.</description>
    <dc:publisher>nachtschwester</dc:publisher>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:date>2008-04-04T01:05:05Z</dc:date>
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    <title>die nachtschwester</title>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4781350/">
    <title>Sex, Lügen und Video</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4781350/</link>
    <description>(Edit: Hören Sie zur Illustration &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=O1p01iC3ues&quot;&gt;das hier &lt;/a&gt; in einem Hintergrund-Tab, während Sie den folgenden Text lesen.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P., der Anaesthesiechef, redet nicht mehr mit mir, nachdem wir fünf Jahre lang ein herzliches Verhältnis hatten. Er ist sauer, weil er nun mit Z., einer ausgezeichneten Intensivschwester, zusammenarbeiten muss, seit der Boss und ich Personalrotationen beschlossen haben, um die Kommunikation zu verbessern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P. mag Z. nicht, und daran ist N. schuld, die pflegerische Leitung der Intensivstation. N. hat früher die Anaesthesie geleitet, bis ein Geschlechtsakt mit P. an einem unbedacht gewählten Ort in den Räumlichkeiten unserer Klinik von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde. Solches Verhalten zweier verheirateter Mitarbeiter ist in diesem Kulturkreis nicht zu dulden, sodass sich der Boss gehalten fühlte, zunaechst N. auf die Intensivstation zu versetzen und einige Wochen später P. zu feuern, nachdem dieser auch noch wiederholt  Pausenbrote von Pflege- und Reinigungspersonal gestohlen und verzehrt hatte. Es gab Videobänder, auf welchen wütende hungrige Putzfrauen ihre Backwaren einwandfrei identifizierten, bevor sie in P.s Schlund verschwanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während N. auf der Intensivstation bald zur Leitung aufstieg, nachdem der Boss ihre Vorgängerin gefeuert hatte, der Anlass ist mir entfallen, versuchte P., seinen drei Söhnen das Studium weiter zu finanzieren, indem er in einer Massagepraxis Akupunktur praktizierte. Das scheiterte daran, dass sich mehrere Klientinnen über sexuelle Übergriffe beklagten. Nach nur sechs Monaten klopfte er wieder an die Bürotür des Boss. Der hatte zufällig gerade zwei Anaesthesisten gefeuert und stellte den zerknirschten P. nach einer Moralpredigt und mit der Auflage, sich von N. fernzuhalten, wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr wurde der Boss erneut mit einem Sexvideo konfrontiert, aufgenommen früh morgens eine Stunde vor Dienstbeginn in einem Kellerraum des Gebäudes, in dem unsere Klinik einige Stockwerke gemietet hat. Ob es sich bei den beiden Personen um Mitarbeiter unserer Organisation handelte, fragte der Sicherheitsdienst. Der Boss erkannte zweifelsfrei N. und P. &lt;br /&gt;
P. war zu diesem Zeitpunkt nicht feuerbar, weil er mitten in seiner für die Klinik prestigeträchtigen Habilitation steckte, und auch Intensivschwestern waren gerade knapp, so blieb es bei einer Standpauke für die beiden und einer Gehaltskürzung. Was bringt zwei Menschen mittleren Alters dazu, morgens um vier aufzustehen statt um fünf, um in einem dreckigen Keller einen Quickie hinzulegen, bevor man sich ungeduscht zu einem Zehnstundentag in einen OP begibt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
N., die P. gut genug kennt, zu wissen, dass er alles bespringt, was ihn lässt, ist mit der physischen Nähe von Z. zu P., in welcher sich Z. nun für drei Monate befindet, nicht einverstanden und macht Z. und P. das Leben schwer. Und ich muss mir Z.s Klagen über N.s Mobbing und P.s Unfreundlichkeiten anhören, während mich P. schneidet und mir N. jeden Tag die ehrenwerte Matrone vorspielt.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T22:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4728336/">
    <title>Wieder kein lustiger Text</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4728336/</link>
    <description>Der Boss ist grau und furchig im Gesicht, von draußen durch seine Bürotür hören wir Frauen und Kinder der albanischen Familie weinen, mit der er gerade gesprochen hat, deren Oberhaupt er eben fünf Stunden lang operiert hat, für Boss-Verhältnisse eine Ewigkeit, denn er ist der Schnellste, und das dennoch in wenigen Stunden versterben wird, nachdem man ihn in der Uniklinik der Stadt mit einer akuten A-Dissektion, Klappe, RCA und LCA beteiligt, drei Tage lang unbehandelt hat liegenlassen, bevor man ihn viel zu spät mit schon wassermelonengroß dilatiertem Herzen im Schock hier ablieferte. Der Boss rauft sich die Haare und leidet, er kann keinen einzigen Toten akzeptieren, und ich denke an seine Hamburger Kollegen mit den achselzuckenden Riesenegos, die ihm weder als Chirurgen noch als Humanisten auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnten, und ganz egal, wie tief wir schon zerstritten waren, er erfüllt mich mit tränentreibender Loyalität und Sendungsbewusstsein für das, was wir hier tun. Man verzeihe mir das Pathos, ich habe einen Zyklus und bin gerade etwas emotional. Externe Trigger dafür gibt es genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern erzählten sie mir beim Reanimationstraining, dass die paar in Geberländern lange ausrangierten Rettungswagen hier weder Defibrillatoren noch Intubations- oder Beatmungszubehör mitführen. Eine Intensivschwester setzte drauf, wie sie zwanzigjährig ihre 39jährige Mutter in der Küche auf dem Boden liegend fand, sie Mund zu Mund beatmete, bis nach einer Stunde endlich ein Rettungswagen kam - aber man hatte nur einen Fahrer geschickt, keinen Sanitäter, keinen Arzt. Und sie schleppte mit dem Fahrer zusammen die Mutter die Treppe hinunter, und als sie unten ankamen, war sie tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade ist Biljana gegangen. Sie kommt nach ihrem Arbeitstag in einer Näherei hierher und will sich beim Putzen mit mir unterhalten. Ich zahle ihr die Hälfte dessen, was unsere Perle in Hamburg bekommt, aber hier ist das viel Geld. Mit drei Stunden pro Woche bei mir steigert sie ihr Monatseinkommen aus der Näherei um die Hälfte. Außer der Bioenergie hat sie fliegende Hitze. Daneben erzählt sie lachend sehr traurige Dinge, die diesen Text sprengen würden. Sie möchte auch bei mir essen, am liebsten mit mir zusammen, und meine Freundin, Putzfrauvermittlerin und Kulturcoach V. sagt, das gehört sich so. Also habe ich Olivenbrot von gestern aufgebacken, Gurke, Paprika und Tomaten geschnippelt, Eier mit Speck in die Pfanne gehauen, Käse, Rinderschinken, Mandeloliven und Trauben auf den Tisch gestellt. Bloß ein schnelles Abendbrot für mich, für sie ein überschwengliches Festessen, was uns beide unterschwellig beschämte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theatralisch oder nicht, &lt;a href=&quot;http://remington.twoday.net/stories/4722785/#4728137&quot;&gt;Remington&lt;/a&gt; bringt es auf den Punkt. Auch ich bin zyklisch wiederkehrend sehr, sehr dankbar für den roten Pass mit dem Adler drauf, ein Riesenbündel zufällig per Geburt erworbener Privilegien. Und wer hier kommentieren will, wie sehr auch in Deutschland alles den Bach runter geht, weiß einfach nicht Bescheid.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
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  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4726416/">
    <title>Umzingelt</title>
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    <description>&quot;Wusstest du übrigens, dass Biljana Bioenergie hat?&quot; sagte meine Freundin V., deren unbestechlich analytischer Verstand mir gerade hier immer sehr viel bedeutet hat, über ihre und meine Putzfrau. &lt;br /&gt;
Ich steckte den Kopf tief in den Wischeimer und ertränkte mich.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Übrigens</title>
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    <description>Wenn Sie hierzulande zu jemandem ins Auto steigen und sich aus Gewohnheit anschnallen, ist der Fahrer beleidigt.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-17T22:47:07Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4713574/">
    <title>Noch mehr fremde Mächte</title>
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    <description>&quot;Ich habe so viel Bioenergie&quot;, sagt Onkelchen Blago, der Hausmeister, &quot;dass mir ständig der Kopf weh tut. Nimm mal meine Hand!&quot; Seine Hand ist warm, trocken und rissig. &quot;Spürst du meine Energie?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Sie hat Bioenergie&quot;, sagt meine Freundin E., eigentlich selbst Wissenschaftlerin, mit ehrfurchtsvoll hochgezogenen Augenbrauen, über ihre Mutter. Wenn ihre Tochter krank ist oder sie selbst Bauchweh hat, ruft sie sie und lässt sie die Hand auflegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Diese Frau ist unheimlich, sie hat Bioenergie!&quot; sagt die Laborleitung über die Mikrobiologin, mit der ich mein Büro teilen muss. &quot;Als sie hier anfing, fuhr sie mit der Hand vor mir entlang und sagte gleich, ich brauche mehr Sex. Ich hab doch immer Probleme mit dem linken Eierstock, das hat sie gleich gespürt!&quot; Seither geht sie ihr lieber aus dem Weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klinikpsychologin, die sich mit den psychsomatischen Aspekten der koronaren Herzkrankheit befasst, dazu Lebensstressniveau erfragt, Patienten Shiatsu-massiert und CDs für autogenes Training mit ihrer nikotinbronchitischen Stimme bespricht, hat einen Apparat bestellt. Damit will sie Energieströme messen, wenn ich sie richtig verstanden habe, leider habe ich nämlich ein selektives Aufmerksamkeitsproblem im Zusammenhang mit Esoterik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei könnte es potentielle Autoritätsprobleme im Vorhinein lösen, würde man mir hinter vorgehaltener Hand Bioenergie nachsagen.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-17T15:40:00Z</dc:date>
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    <title>Ganz schmutzige Wäsche</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4710989/</link>
    <description>Gestern in einem Nebensatz vom Boss von meiner Personalverantwortung über das gesamte nicht ärztliche Personal erfahren (da die Rechtslage im Hinblick auf meine Arbeitserlaubnis immer noch unklar ist, gibt es auch keinen Arbeitsvertrag, der solche Fragen beantworten würde). Nachdem das geklärt ist, steht ganz oben auf der Agenda Female Wrestling mit zwei malignen OP-Schwestern, die in zwei Jahren 13 neue Mitarbeiter innerhalb weniger Monate weggemobbt haben. Wenn nur ein Viertel dessen wahr ist, was mir zwei Opfer und Kollegen aus Anaesthesie und Kardiotechnik erzählt haben, haben die beiden ausgewachsene Persönlichkeitsstörungen. Da sie schlau vermieden haben, Personal auszubilden, können wir sie nicht einfach feuern, jemand muss schließlich instrumentieren. &lt;br /&gt;
Taktische Vorschläge, irgendjemand?</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-16T12:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4700686/">
    <title>Ich richte mich ein</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4700686/</link>
    <description>Heute den Plastik-Boulevard besucht. Der Plastik-Boulevard ist eine Hauswirtschafts-Marktstraße auf der albanischen Seite des Flusses. Albaner und Roma verkaufen alles aus Plastik zu einem Bruchteil der Innenstadtpreise. Das macht diese Straße zu einem der wenigen Treffpunkte aller ethnischen Gruppen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Staubsauger, einen Badmülleimer und eine solide, wertgearbeitete Klobrille gekauft, darauf lege ich Wert. Freundin brachte ihre Putzfrau zum Erstgespräch vorbei. Arme Frau vom Dorf mit dem Mund voller schwarzer Stummel, die tagsüber als Näherin in einer Fabrik arbeitet und nach vier putzen geht, damit die drei Kinder ihre soziale Prägung durchbrechen und studieren können, das geht hier nämlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach in einen einsamen, eupohorischen Staubsaugtaumel verfallen - der hat aber auch Power unter der Haube! - bis ein Schuss fiel und das Gerät ausfiel. Kein Schütze in meinem Wohnzimmer zu sehen bei dem Qualm, aber unter dem Fernseher brennt es, ausgerechnet wo die Kabel zusammengerollt sind. &lt;br /&gt;
Ich weiß die Nummer der Feuerwehr nicht.&lt;br /&gt;
Flammen geistesgegenwärtig ausgepustet, ohne was anzufassen oder nass zu machen. &lt;br /&gt;
Sicherung gefunden, war schon draußen. &lt;br /&gt;
Der Vermieter, der alles eigenhändig renoviert hat, überwintert wohlweislich in Belgien. &lt;br /&gt;
Das Foto gibt die Dramatik der Situation nicht wieder.&lt;br /&gt;
Das Fernseherkabel ist mit angebrannt. Internet geht noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height=&quot;520&quot; alt=&quot;R0010260&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/r0010260.jpg&quot; width=&quot;390&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: vom Handwerkertrupp, der gerade in der Klinik was umbaut, kamen vier Mann vorbei. &quot;Tss.&quot; machten sie. Mit so einem billigen türkischen Dreifachstecker ist das kein Wunder, das passiert mal. DVD-Player- und Fernseherkabel geflickt, funktioniert alles wieder.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-12T23:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4651874/">
    <title>Von Kötern, Schlangen und Hyänen</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4651874/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4614518/#comments&quot;&gt;Bitte sehr&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/&quot;&gt;Rafael&lt;/a&gt;! (für die stark abnehmende Leserschaft erledige ich gerne auch Auftragsarbeiten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img height=&quot;337&quot; alt=&quot;R0010249&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/r0010249-4.jpg&quot; width=&quot;450&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirklich &lt;a href=&quot;http://www.clipfish.de/player.php?videoid=MTA0MzE2M3wxODQzNTA4&amp;cat=24&quot;&gt;lustige Heulsuse&lt;/a&gt; ist &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/fernsehen/article1598971/Ross_Antony_ist_der_neue_Dschungelkoenig.html&quot;&gt;Dschungelkönigin&lt;/a&gt; geworden, ich habe das in Ermangelung anderer deutschsprachiger Kanäle verfolgt, wenn ich kein CNN und keine oversexed bulgarischen Musikclips mehr sehen mochte und schon gar nicht Herrn &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2002/01/200201_guter_terrorist_xml&quot;&gt;Ahmeti&lt;/a&gt;, der gestern im albanischen Fernsehen den ewigen Streit zwischen Griechenland und Mazedonien um die ethnische Zugehörigkeit Alexanders des Großen abschließend zu klären meinte. According to Ahmeti war Alexander Albaner, genauer Illyrer, deren Nachfahren die Albaner gerne wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar habe ich genug zu essen, in anderer Hinsicht war das Dschungelcamp aber ein Klacks gegen die Schlangengrube, in die ich mich hier begeben habe, ein Gestrüpp aus Manipulationen und Intrigen zwischen ausnehmend freundlichen und höflichen Mitarbeitern, deren Kultur es nicht vorsieht, miteinander Klartext zu reden. Wenn eine meint, eine andere sei ihr blöd gekommen, listet sie in einem Beschwerdebrief an den Boss hinterrücks erfundene Verfehlungen auf. Der Boss glaubt meistens, was er schwarz auf weiß zu lesen bekommt und schwingt sein Schwert über dem Opfer, dabei zieht im Hintergrund noch sein Karma Strippen an den Ex-Kolleginnen. Nur wenn das Opfer rechtzeitig Wind von der Sache bekommt und seinerseits eine Gegendarstellung mít Zeugenunterschrift aufsetzt, holt er die Kontrahentinnen an einen Tisch und gibt ihnen Gelegenheit, sich gegenseitig zu beschuldigen, sie hat angefangen, nein, sie. Manchmal einigen sie sich dabei auch auf eine bis dahin unbeteiligte Schuldige. So eine unerwartete Beschwerde beim Boss ist für das Opfer mit großem Stress verbunden, und auch alle anderen fürchten sich vor Kollateralschäden, denn der Boss feuert gelegentlich locker aus der Hüfte Leute oder kürzt Gehälter. Konfrontiert dagegen eine die andere von Angesicht zu Angesicht mit tatsächlichen Fehlern, fängt letztere sofort an zu heulen und sucht Verbündete. Die findet sie bei männlichen Ärzten, welche ersterer das Leben fürderhin schwer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ich nicht arbeiten, sagte ich ihm, die müssen lernen, Probleme erst mal auf ihrer eigenen Hierarchieebene zu klären. Lass dich nicht instrumentalisieren für Kindergartenspielchen prämenstrueller untervögelter Kardiologinnen. Stimmt eigentlich, sagte der Boss. Und zwei Tage später rief er die Ambulanzleitung in ihr Diensthandy brüllend aus meinem Reanimationstraining, weil eine Kardiologin, die mir vorher noch freundlich lächelnd das Dienstlaptop für die Fortbildung ausgehändigt hatte, ihn in Deutschland angerufen hatte, um sich über die Abwesenheit besagter Kollegin zu beschweren, die sich dabei nur zwanzig Schritte den Flur entlang aufhielt, nachdem sie selbstverständlich dafür gesorgt hatte, dass die Ambulanz ausreichend besetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme mir vor, wenn mein Tag kommt, lasse ich das genau ein Mal mit mir machen und bevor ich anschließend meine Koffer packe, fließt Blut. Die Klinikpsychologin, an die ich mich gewandt hatte, um sie bei der Gestaltung eines Kommunikations-Communiquées nicht zu übergehen, ist selbst völlig plemplem und nicht zu gebrauchen. Sowas von plemplem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag fliege ich für eine Woche nach Hause, ich will Kultur, jeden Abend, und ich würde mich sehr über Besuch von Bekannten freuen, die mir geradeaus sagen, was ihnen schon immer an mir stinkt. Ich würde schnurren wie eine Katze.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-27T01:29:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4630841/">
    <title>Im 21. Jahrhundert...</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4630841/</link>
    <description>...ist die Liberalisierung der Gesellschaft auch hier so weit vorangeschritten, dass man durchaus schon ein paar Wochen vor der Hochzeit zusammen ziehen kann, das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt. Dann lassen die Ipod- und Blackberry-tragenden, ambitionierten und in Privatunternehmen gut verdienenden Paare die neue gemeinsame Wohnung und eine bestimmte Menge Mehl von einem Popen segnen, backen 40 Tage später aus dem gesegneten Mehl Brote und bringen sie in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch verstarb der 80jährige Konrad Adenauer dieser Republik, der seinerzeit erste demokratisch gewählte Premierminister. Ich habe ihn vor ein paar Jahren kennengelernt. Der Boss operierte damals noch alleine vier bis fünf Herzen am Tag, wenn ich dort war, rief er danach an - Nachtschwester, wo bist du, wir gehen essen! Ins Restaurant kamen immer Politiker, Journalisten, Architekten und Firmenvertreter, weil der Boss tagsüber keine Zeit für Meetings hatte. Ich hatte keine Ahnung, wer der freundliche alte Herr war, mit dem ich mich eines Abends sehr angenehm unterhielt und der für mich sein bestes Kroatisch sprach, und fragte nach einer Weile, in welchem Verhältnis er denn zum Boss stehe? Er sei ein väterlicher Freund, sagte er bloß und verabschiedete sich um 22 Uhr, weil er seine Gattin abends nicht gern allein ließ. Tatsächlich hatte er die Privatisierung des Gesundheitswesens und insbesondere den Boss gegen unbeschreibliche Widerstände unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgestern wurde er beerdigt, ich sollte sechs Mitarbeiter zur Kranzniederlegung auswählen. Zwei lehnten ab, sie seien verlobt, und wenn eine Hochzeit anstehe, dürfe man nicht auf Trauerfeiern gehen. Und umgekehrt neun Monate nach einem Trauerfall in der Familie nicht heiraten. Das wusste ich schon von meiner Freundin V., die &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3722117/&quot;&gt;ihren Bergsteiger&lt;/a&gt; bisher nur standesamtlich heiraten konnte, nachdem im September sein Großvater und im Oktober ihr Onkel gestorben war. Hoffentlich erlebt sein leukämiekranker Vater den geplanten kirchlichen Hochzeitstermin im Juni, stirbt er vorher, wird es dieses Jahr wieder nichts mit dem Segen der Kirche. Dabei ist der unverzichtbar, wenn die Ehe halten soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist es in manchen Regionen des Landes Brauch, die Braut am Tag nach der Hochzeit auf den Friedhof zu führen, um sie den Vorfahren des Bräutigams vorzustellen. Die Christustaufe vorgestern hatte ich noch gar nicht erwähnt. Verkehrschaos in der Innenstadt vorgestern nicht nur wegen der erwähnten Staatstrauerfeier, sondern auch wegen alljährlichen feierlichen Inswasserwerfens von Holzkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das in einer dreckigen, hektischen Stadt aus bröckelnden Hochhäusern und atemlosem Wirtschaftsaufschwung, die die Verwurzelung ihrer Bewohner in Bräuchen und &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3303138/&quot;&gt;Aberglauben&lt;/a&gt; nicht ahnen lässt.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-20T15:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4614518/">
    <title>Besser als Neapel</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4614518/</link>
    <description>Das Gebäude, in dem man mich eingemietet hat, ist mein schlimmster Alptraum, achtstöckige sozialistische Zweckarchitektur aus der Zeit direkt nach dem großen Erdbeben. Wenn die Erde wieder bebt, wohnt man dann besser oben, weil es unten zuerst zusammenbricht, oder unten, weil man nicht so tief fällt, oder weil oben alles zusammenbricht und die unteren Stockwerke stehen bleiben? Knickt das Gebäude vielleicht in der Mitte ein? Diese Fragen drängen sich angesichts bröckelnden Mauerwerks innen und außen auf, aber meine Freundin V., die in diesem Viertel aufgewachsen ist, sagt, unten ist besser, weil man da schneller raus kommt, außerdem seien diese alten Gebäude ganz sicher erdbebensicher, bei den neuen, schönen, von türkischen Firmen gebauten Wohnanlagen weiss man das nicht. Ich wohne im zweiten Stock und versöhne mich zwar nicht mit der Außenfassade, aber mit der Gesamtsituation, denn für hiesige Verhältnisse handelt es sich um eine durchaus passable Wohngegend, mein Freundeskreis wohnt fast vollständig in der Nachbarschaft, es gibt einen ordentlich sortierten Supermarkt schräg gegenüber, die Wohnung ist warm und sauber, die rumänische Waschmaschine neu und funktionstüchtig, ich habe 62 Fernsehprogramme in Sprachen, die ich geografisch gar nicht einordnen kann, und bald bekomme ich DSL, alles nicht selbstverständlich. Auf schlaglöchrigen Gehwegen liegen Knochen, die die Bewohner wohlhabend genug sind, den streunenden Hunden hinzuwerfen, und die Müllcontainer, die überall offen herumstehen, quellen nicht über, dafür sorgen schon Elstern, Katzen und Romakinder, die darin wimmeln.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-14T17:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4604146/">
    <title>Temperaturunterschiede</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4604146/</link>
    <description>Ob in meiner neuen Wohnung alles in Ordnung sei, fragt man mich in der Verwaltung? Ja, vielen Dank, sehr schön, bloß mit der Heizung stimmt was nicht, sie lässt sich nicht abstellen, nicht linksrum und rechtsrum auch nicht, vielleicht kann Onkelchen Blago, der Hausmeister der Klinik, mal vorbeischauen, mir ist einfach zu heiß?&lt;br /&gt;
Gelächter rundherum. Man kann die Heizung nicht regulieren, niemand kann das. Wärme kommt von den Stadtwerken, und zwar von Mitte Oktober bis April, wenn man Glück hat und mit seiner Wohnung vorn an der Fernwärmeleitung hängt. Ich habe großes Glück. Eine Verwaltungsmitarbeiterin wohnt in derselben Straße zehn Häuser weiter und muss frieren. Ich könne ja die Klimaanlage anstellen. Oder die Fenster aufmachen, vielleicht hebe sich dann nebenbei auch der &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3026977/&quot;&gt; Nebel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Also ihr seid schuld an der Erderwärmung! Wieso? sagt die Mitarbeiterin. Bei dir ist es zu warm, bei mir zu kalt, global betrachtet ist alles im Lot.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-10T16:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4584565/">
    <title>Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4584565/</link>
    <description>Vor einigen Wochen wandte sich mein künftiger Arbeitgeber mit einem Gesuch an seine diplomatische Vertretung in Berlin, in welchem er blumig darlegte, dass meine Mitarbeit in der Klinik von nationaler Bedeutung für die Ausbildung medizinischen Personals, die Qualitätsentwicklung und die Gesundheitsreform sei. Der Konsulatsbeauftragte, Herr I., antwortete, ich müsse ein persönliches Gespräch mit ihm führen und einige Formulare ausfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hielt es für klug, mit Herrn I. nur Deutsch zu kommunizieren, nachdem ich bei anderen offiziellen Stellen bemerkt zu haben glaube, dass dies der balkanischen Fraternisierungsneigung entgegenwirkt, dem Verhandelnden eine gewisse Autorität verleiht und &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3050102/&quot;&gt;der Beschleunigung von Arbeitsprozessen förderlich&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hatte Herr I. mit der deutschen Sprache Probleme, erst beim zehnten Versuch gelang es ihm, die URL korrekt zu buchstabieren, auf welcher ich die nötigen Antragsformulare finden sollte, und ich bedaure, dieses erste unterhaltsame Telefonat nicht mitgeschnitten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Landessprache und kyrillischer Schrift fand ich auf der genannten Website zwei Dokumente zum Thema, ein 62seitiges mit etwa 25 Fragebögen und ein 41seitiges mit weiteren Fragebögen. Beim Ausdrucken des 62seitigen ging mir das Papier aus, als ich am nächsten Tag neues gekauft hatte, ließ sich die Seite nicht mehr öffnen, drei Wochen lang. Das bereits ausgedruckte Dokument enthielt etwa zwanzig verschiedene Antragsarten auf Arbeitserlaubnis, ich schätze, das sind zwanzig mal so viele wie Antragsteller. Herr I. radebrechte am Telefon bedauernd, er könne mir erst weiterhelfen, wenn ich die Formulare ausgedruckt und ausgefüllt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Seite vorgestern überraschend wieder öffnete, lud ich die Dokumente vor dem Drucken herunter und mailte sie der Klinik, damit das jemand durchsieht und mir sagt, welcher Antrag der richtige ist. Das sei neu, nie dagewesen, antwortete man, man könne das nicht deuten, der Anwalt des Boss werde mich kontaktieren, falls nicht, solle ich nach Berlin fahren und Herrn I. um Hilfe bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr I. erwartete mich hinter einer verglasten Durchreiche, ein kleiner, furchiger, magenkrank wirkender Mann. &lt;br /&gt;
&quot;Haben Sie Formulare?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, viele.&quot; &lt;br /&gt;
Er nahm den Stapel entgegen und begann sichtlich irritiert, darin zu blättern.&lt;br /&gt;
&quot;Bisschen setzen!&quot; bellte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hätte ihm eine Flasche Schnaps mitbringen sollen, dachte ich. In der Sitzecke wartete eine Einheimische mit ihrem deutschen Mann. Aber er hat einen albanischen Namen, womöglich ist er religiös, Schnapsidee, der Schnaps. Das Paar wurde hineingebeten. Wenn er mich hinein ruft, darf ich auf keinen Fall ungeduldig oder arrogant werden. Diese Leute sind immer mit Chauffeuren, Vermietern oder Mitarbeitern verwandt. Lautes Palaver drang durch die angelehnte Tür. Der deutsche Mann wollte eine längere Aufenthaltserlaubnis, aber dort nicht arbeiten. Die Frau redete die ganze Zeit. &quot;Bei uns bleiben die Frauen zu Hause&quot;, lachte Herr I. Zehn Minuten später redeten sie über die Großeltern der Frau, die aus demselben Dorf stammten wie ein Onkel von Herrn I., über Dorfbewohner und weitere Angehörige, bevor man sich jovial verabschiedete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr I. nahm sich noch etwas Zeit, bevor er mich zu sich rief. Er hatte meine Formulare über seinen Tisch verteilt und deutete darauf. &lt;br /&gt;
&quot;Das ist grosse Problem.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich hatte gehofft, Sie könnten mir damit weiterhelfen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das ist wegen neue Gesetz, ganz neue Gesetz. Regierung mir gesack, neue Formulare im Internet. Ich habe nix gewusst. Das sehr kompliziert. Wo ist Pass?&quot; Ich reichte ihm meinen Pass. &lt;br /&gt;
&quot;Sie sind Nachtschwester (auch im Slawischen verbreiteter Vorname)?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nachtschwester?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sind Sie Deutsche...&quot; - er streckte die flache Hand aus - &quot;oder sind Sie Deutsche?&quot; - er schwenkte die Hand hin und her. &lt;br /&gt;
&quot;Ich bin Deutsche.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Sie sind ganze Deutsche?&quot; - Na gut. &lt;br /&gt;
&quot;Mein Großvater war Kroate.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aah! Sprechen Sie Kroatisch?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja, ich habe mal in Zagreb studiert.&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Können wir sprechen Kroatisch?&quot; - Wenn´s sein muss. Bloß schnell den Namen des Boss ins Spiel bringen, bevor die Situation zu familiär wird und Restrespekt flöten geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr I. legte die Hand auf sein Herz und war wie verwandelt. &quot;Nachtschwester, Nachtschwester, Nachtschwester!&quot; strahlte er glücklich. &quot;Ich war sehr nervös, mein Deutsch ist schlecht. Normalerweise habe ich nichts mit Deutschen zu tun, es kommen Türken, Albaner, Griechen, Bulgaren. Willst du Kaffee?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Nein danke.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Was machen wir jetzt mit deinen Papieren? Ich will nichts falsch machen. Warum bist du nicht vor drei Monaten gekommen? Ich hätte deinen Pass kopiert, wir hätten Kaffee getrunken, ich hätte einen Antrag geschrieben, und zwei Wochen später hättest du dein Arbeitsvisum gehabt. Jetzt haben wir dieses neue Gesetz und alles ist schwierig.&quot; Er stand auf und reichte mir eine Akte. &quot;Diesen Mann haben sie abgelehnt! Das ist sehr, sehr peinlich! Er arbeitet für, wie heißt er gleich, Konrad Adenauer, das ist ganz nah bei Angela Merkel! Kennst du Konrad Adenauer?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Äh, die Stiftung, ja.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Schon zwei Jahre arbeitet dieser Mann in unserem Land, jetzt haben sie die Verlängerung abgelehnt, kannst du dir das vorstellen? Und ich muss es Konrad Adenauer sagen! Ich schäme mich für meine Regierung, ich möchte im Boden versinken!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das ist wirklich sehr unangenehm. Aber ich arbeite für Dr. Boss, er ist jetzt Berater des Gesundheitsministers und mit dem Premier gut befreundet...&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Ah, Dr. Boss! Vor zwei Tagen habe ich ihn im Fernsehen gesehen. Sehr guter Mann. Es wäre gut für unser Land, wenn du für uns arbeiten würdest. Aber wie willst du das Holz erklären? Erklär das dem Tisch!&quot; Er schlug auf den Tisch. &quot;In unseren Ministerien sitzen Köpfe aus Holz wie dieser Tisch!&quot; Traurig schüttelte er den Kopf. &quot;Nachtschwester, was machen wir jetzt?&quot;&lt;br /&gt;
Auf der Heizung standen zwei benutzte Mokkatassen, die das Vorgängerpärchen hinterlassen hatte. Er blätterte in meinem Pass. &lt;br /&gt;
&quot;Mit diesem Pass brauchst du kein Visum. Fahr hin und regle die Dinge dort. Ich will dir helfen. Wir bleiben in Kontakt. Wenn du zur Ausländerpolizei musst, rufst du mich an, ich kenne den Chef, ist auch Albaner, kein Problem. Jetzt hast du den weiten Weg aus Hamburg gemacht, und ich konnte nichts für dich tun, das tut mir leid.&quot; &lt;br /&gt;
Macht gar nichts, viel hatte ich nicht erwartet und gleich habe ich noch einen Termin mit Frau &lt;a href=&quot;http://www.holyfruitsalad.blogspot.com/&quot;&gt;creezy&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&quot;Macht nichts, schön, dass wir uns jetzt kennen.&quot;, sagte ich. Zum Abschied nahm er meine Hände. &lt;br /&gt;
&quot;Wo du schon mal in Berlin bist, geh ein bisschen spazieren, Nachtschwester. Geh Schuhe kaufen&quot;, sagte er, und sein faltiges Gesicht glühte vor ehrlich empfundener Herzlichkeit.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-05T01:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3757735/">
    <title>Menschen im Hotel</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3757735/</link>
    <description>Sonntag nachmittag nach der Rückkehr vom Ohridsee mit einem in den USA schon pensionierten Wirtschaftsprofessor bekanntgemacht worden, als ich eine Hose nachkaufen wollte, die Samstag beim Übersteigen eines zwei Meter hohen Gatters zu diesem melancholischen, geschlossenen Campingplatz leider zerissen war, während die mich begleitende Leitung unserer Intensivstation immer wieder ausrief - &quot;Komm da runter! Du bist nicht normal!&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; hspace=&quot;0&quot; src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/211/508201455_c9d67320b0.jpg?v=0&quot;  border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein befreundeter albanischer Arzt trank mit seinem Vater und dem Professor im Schnellfressbereich des Einkaufszentrums, aus dem die Hose stammte, Mokka und bat mich hinzu. &quot;Gary&quot; ist im Auftrag der US-AID hier. Er sitzt den ganzen Tag mit insgesamt drei Akkus für sein Thinkpad in seinem &quot;Office&quot; an der Fressmeile, wegen des kostenlosen WLAN-Hotspots dort. Den kann ich zu sanfter Pianomusik in der Lobby meines Hotels nutzen, wenn ich will. Wenn nicht, habe ich ein LAN-Kabel im Zimmer. Anders als ich muss sich Gary eine heruntergekommene Wohnung in einem Plattenbau mit einem ehemals hochrangigen deutschen Außenpolitiker, Klaus, teilen, dessen Nachname Gary nicht einfallen will. Das Appartment ist so dreckig, dass Klaus bei seiner Ankunft erstmal alles geschrubbt hat, und Klaus ist keineswegs der Typ, der eigenhändig Dinge putzt, you know. Gary ist wie vermutlich auch Klaus eigentlich nicht mehr im Alter, in dem man das zwanglose Zusammenleben mit einem fremden Menschen schätzt, aber als Amerikaner stört ihn vor allem, dass Waschmaschine und Trockner in der Wohnung fehlen. Also, ich hänge meine Wäsche morgens in einer Tüte an die Türklinke, und nachmittags finde ich sie duftend und frischgebügelt im Schrank wieder. Gary ist fassungslos. &quot;That hotel is so expensive! Who pays for that?&quot; - &quot;My boss. I´m worth it&quot;. Selbst in dem Jahr, als ich in einer Wohnung untergebracht war, einwandfreier Neubau übrigens, schickte man mir zweimal die Woche eine Putzfrau und den Klinikchauffeur zum Einkaufen. Tja, Gary, Sie sind ein feiner Kerl und leisten hier wichtige Arbeit, aber ich auch, und es geht nicht immer fair zu im Leben. Ich habe heute abend wohlwollend an Sie gedacht, als ich mich halb zehn aus der Klinik nur aus Müdigkeit ins mittelmäßige Restaurant meines gehobenklassigen Hotels schleppte, in dem ich sonst höchstens frühstücke. Und während sich bulgarische und russische Bisnesmeni und zwei bequemschuhtragende zweifelsohne humanitäre Niederländerinnen an den Nachbartischen das Zahnfleisch am á-la-carte- Fleisch blutig kauten, fragte mich der nette grauhaarige Kellner, der auch in zehn Jahren noch wissen wird, dass ich zum Frühstück grünen Tee trinke, nach meinen Wünschen. Ich brauche keine Karte, ich will Abendbrot. Salat, alten Schafskäse, Oliven, Ofenbrot, gegrillte Austernpilze, gebackene Zucchinischeiben und Rührei. &quot;Was immer Sie möchten, Nachtschwester, sofort!&quot; Dazu ein Glas überirdischen &lt;a href=&quot;http://www.skovin.com.mk/e_index.html&quot;&gt;Skovin&lt;/a&gt; Muskat. Was hab ich es gut. Ich bin so dankbar.&lt;br /&gt;
Mein Pass interessiert sie beim Einchecken längst nicht mehr, klar kann ich meinen Koffer auch selber hochtragen. Als ich Freitag mit meiner Tasche nach Ohrid aufbrach, stand ein blondes Zimmermädchen mit ihrem Wäschewagen im Flur, das ich ganz sicher noch nie gesehen habe. &quot;Hallo Nachtschwester! Wie geht es Ihnen? Reisen Sie schon wieder ab?&quot; &quot;Gut, äh, nein, ich komme Sonntag wieder.&quot; &quot;Prima, dann sehen wir uns ja noch!&quot; strahlte sie. Neuerdings duzen sie mich an der Rezeption, auf eine unaufdringliche, respektvolle Art, das finde ich nett. Sie machen es mir tatsächlich heimisch.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-22T21:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3722117/">
    <title>Vom Singen und Bergsteigen</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3722117/</link>
    <description>Ich berichte direkt aus Osteuropa vom Grandprix d´Eurovision de la Chanson. So hieß das nämlich, als Osteuropa noch ordentlich hinter dem eisernen Vorhang verstaut war. Nun dürfen sie mitsingen, und sie meinen es ernst. Seit Donnerstag, dem Tag des Halbfinales, gibt es kein anderes Thema in den Medien, im Alltag, in der Musikauswahl der Radiosender, selbst in der Klinik beschallte uns die Direktion mit Titeln der anderen slawischsprachigen Teilnehmer. Ich war vorhin in der Stadt zum Public Viewing, weil, tja, das kulturelle Angebot lässt schon an normalen Tagen zu wünschen übrig, und heute war gar nichts anderes los. Nicht, dass irgendeiner etwas anderes hätte unternehmen wollen an diesem Samstag abend. Im Laufe der Übertragung erhielt ich aus dem hiesigen Bekanntenkreis mehrere SMS, die mich zu Wetten auf die Platzierung von Weißrussland oder Moldavien aufforderten.&lt;br /&gt;
&quot;Der Deutsche ist ein ernsthafter Musiker, der kommt nicht weit&quot;, erklärte ich auf Nachfrage. Die Serben gewinnen, das war lange klar. Daran änderten auch Marijas Brille, ihr formloser Anzug und die Orthopädentreter nichts. Die makedonische Karolina ist eine Süße, aber das Lied kein Reißer. Russische Pussycat Dolls, slovenische Heulboje, georgische keine-Ahnung-was-das-sein-sollte, tolle Ungarin und nein, ich fand die Ukrainer nicht superlustig wie das Catterfeldschnuckelchen, das ich eben noch, zurück im Hotel, im NDR-Livestream nicht schnell genug erkannt habe, um es rechtzeitig wegzuklicken. Aus Sympathie für unsere Reinemach-&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/1786731/&quot;&gt;Perle &lt;/a&gt;zuhause in Hamburg habe ich für Armenien angerufen und auch für unsern Roger, denn ich habe ein makedonisches Diensthandy, da geht das, und er war ja auch richtig gut. Das fand zu meiner Überraschung auch die Kommentatorin im nationalen Fernsehen: &quot;Phantastisch, das kann man nicht anders sagen!&quot; rief sie, als er fertig war, und nannte ihn den deutschen Sinatra und den besten Sänger überhaupt beim diesjährigen Contest. Genützt hat es ihm nicht. Wem der Siegertitel gefällt: &lt;a href=&quot;http://ww1.rts.co.yu/euro/molitva.asp&quot;&gt;bitteschön&lt;/a&gt;, vor mir braucht sich keiner genieren, ich kann alles besorgen, weissu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute waren es über 30°C und 500% Luftfeuchtigkeit. Morgen bin ich mit meiner Freundin V. und ihrem Freund M. zum Bergsteigen verabredet. M. steigt jeden freien Tag auf Berge und macht dabei schöne Fotos. Im Winter trägt er 2,20m lange, 20 Jahre alte Elan-Ski auf drei Kilometer hohe Berge und fährt wieder runter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/221/495458215_9f7e6dd8e4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/204/495458369_ddc053d355.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/217/495421946_edc5aa3abf.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann was geben bei der Hitze. Ich glaube, V. und ich hoffen insgeheim beide, dass die jeweils andere unterwegs schlappmacht, sodass wir frauensolidarisch die Beine entspannt in einen Bach hängen und M. alleine hochrennen lassen können. Morgen gibt´s eigene Fotos.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-12T23:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3691133/">
    <title>Sie sind weg</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/3691133/</link>
    <description>Meine Kommilitonen haben sich durchaus genussfähig gezeigt &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb34.webshots.com/4769/2058267480101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Skopje, Pivnica An&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
und Humor bewiesen, als uns zum Beispiel unsere Taxifahrertruppe nach rasender Fahrt durch albanisch besiedeltes Gebiet viel zu weit oben in der Matka-Schlucht absetzte, &lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://farm1.static.flickr.com/35/72605720_f11a334378.jpg&quot; width=&quot;375&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;Matka&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
im Dunkeln allerdings, und ich, die das Restaurant eigentlich kennt, deren Stärke räumliche Orientierung aber nicht ist, sie auf der Suche nach demselben in die falsche Richtung bis ans Ende der Schlucht führte. Immerhin gibt es dort keine Kanallöcher, dafür aber angeblich Bären und Wölfe. Derweil schwärmten vier aufgeregte Taxifahrer laut palavernd um uns herum, mit allen Handys telefonierend konnte jedoch kein noch so entfernter Verwandter gefunden werden, der in besagtem Etablissement kellnerte und den Weg hätte beschreiben können. Nun gibt es in der Schlucht nur zwei Möglichkeiten, ist das Restaurant nicht flussaufwärts, muss es flussabwärts sein. Ich war daher ganz entspannt, nicht aber unsere Chauffeure. Auf dem Weg zurück sprangen sie in ihre Taxis und fuhren hupend und gestikulierend neben uns her, um uns zum Einsteigen zu bewegen und wilde Tiere zu vertreiben. Wir sahen einen männerhandtellergroßen Nachtfalter, sonst nichts. Als am Fuße der Schlucht Lichter auftauchten, stürmten sie die ersten beiden Lokalitäten und wurden noch hektischer, als man verneinte, hier sei nicht für uns reserviert. Allerdings habe man häufig Gäste von der deutschen Botschaft und werde uns ausgezeichnet bewirten. Nun wusste ich aber wieder, wo ich war, wir betraten planmäßig die &quot;Bärenhöhle&quot;, ein ausgezeichnetes, traditionelles  Restaurant, das tatsächlich in eine Höhle hineingebaut ist. Die Fahrer tranken ein paar Schnäpse zur Beruhigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Bilder vom touristischen Teil der Reise,&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb32.webshots.com/3807/2494283100101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;117_1721&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb39.webshots.com/2918/2484214150101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Ohridsee gegenÃ¼ber Hotel Millenium Palace&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb34.webshots.com/2721/2418162810101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Sveti Naum, Drim-MÃ¼ndung&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb41.webshots.com/3368/2640764760101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Drim bei Sveti Naum&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb21.webshots.com/3668/2949170550101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Sveti Naum&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb51.webshots.com/4914/2714997080101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb16.webshots.com/5583/2411750420101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Makedonische Edelweiss&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb61.webshots.com/5884/2712054670101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Bergdorf bei Kokino&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb18.webshots.com/5073/2557614130101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;Bergdorf bei Kokino&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deren Verlauf wir mit vielen netten Menschen zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://inlinethumb11.webshots.com/4106/2976582800101230166S500x500Q85.jpg&quot; alt=&quot;die zwei alten&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens bin ich nächstes Wochenende wieder in Ohrid und halte auf einem Kongress ein Workshop. Wenn Sie neidisch geworden sind oder mir Guten Tag sagen wollen, kommen Sie einfach her und lassen ein paar Euro in der magischen Stadt, die im Westen keiner kennt. Wo sonst können Sie mitten auf einem &lt;a href=&quot;http://www.culture.in.mk/story.asp?id=18135&amp;rub=43&quot;&gt; Ausgrabungsfeld&lt;/a&gt; Ihren Mokka trinken und zusehen, wie womöglich Jahrtausende alte &lt;a href=&quot;http://www.ohrid.gov.mk/angliska%20verzija/treasures%20of%20art.htm&quot;&gt;Schätze&lt;/a&gt; freigelegt werden.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/topics/Externe+Eins%C3%A4tze&quot;&gt;Externe Einsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-04T21:43:00Z</dc:date>
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