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Ein Licht mehr

Ponte Vecchio

Diese Woche ist wieder ein bisschen Perspektive zurecht gerückt, oder auch ein weiterer Kronleuchter aufgegangen. Dass nämlich das von mir als katastrophal und menschenverachtend wahrgenommene Gesundheitswesen in meinem Exilland sich global betrachtet in einem soliden Mittelfeld bewegt. Ich war in Florenz , habe einen Vortrag gehalten und mit Tränen in den Augen Kollegen aus Afrika und Südostasien zugehört, die über ihre Bemühungen referieren, mit sehr begrenzten Ressourcen und viel Kreativität so etwas wie Intensivmedizin zu ermöglichen. Und die folgende Diskussion, ob man die knappen Ressourcen nicht besser in die primäre Gesundheitsversorgung stecken und das mit der Intensivmedizin ganz lassen sollte. Dagegen ist mein bisschen Osteuropa ein Streichelzoo. Und dass die Probleme, über die wir im deutschen Klinikwesen klagen und derentwegen wir uns massenweise ins Ausland braindrainen, sich, global betrachtet, ganz in der Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide befinden. Arbeitsverdichtung, Personalmangel, ärztliche Tariferhöhungen auf Rechnung der Pflege, Hauptschüler in die Pflege - aus globaler Perspektive alles Sattundzufriedengejammer. Natürlich habe ich das vorher gewusst, so verstandsmäßig. Dort habe ich es begriffen.

Trotzdem waren mehr nigerianische Teilnehmer vertreten als Deutsche, obwohl Deutschland vermutlich die größte europäische Intensivpflegepopulation besitzt, und ich frage mich wieder, woran das liegt. Englischkenntnisse? Desinteresse? Mangel an Initiative? Zwar zahlt kein deutscher Arbeitgeber seinen pflegerischen Mitarbeitern heute noch solche Spirenzchen, aber ich habe schon letztes Jahr beim EfCCNA - Kongress (2000 Teilnehmer, 9 Deutsche) über 40 Slowenen und 10 Kroaten gestaunt, die sich selbst Firmensponsoren gesucht hatten, um am Kongress teilnehmen zu können. Es ist schade, dass solche internationalen Veranstaltungen immer von Amerikanern, Briten, Skandinaviern und Australiern dominiert werden, wo wir Deutschen doch fachlich dieselbe Sprache sprechen, dieselben Protokolle befolgen, dieselben Publikationen lesen und in der Praxis mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Die Gemeinsamkeiten sind tatsächlich viel größer, als man in unserer deutschen Pflegemisere gern glaubt.
Frau_L (Gast) - 5. Sep, 19:47

ergriffen

und jeden Morgen Dankbar, denn meine Arbeitsbedingungen sind, verglichen mit dem was sie umschreiben, optimal.


(trotzdem krempel ich mir weiterhin die Hosenbeine hoch, mach mich zeitweise unbeliebt und verhindere weiterhin erfolgreich. dass man versucht mir meinen erhobenen Zeigefinger zu kappen *g*)

Herzlich
Fr_L

pathologe - 6. Sep, 08:34

Ad Nigerianer

Dazu muss man verstehen, dass Nigerianer jede Gelegenheit nutzen, ausser Landes zu reisen. Einerseits ist das ein Statussymbol, andererseits geben nur sehr wenige Laender Visa an Nigerianer, da deren Reputation nicht die Beste ist. Man versteht es als Westeuropaeer kaum, aber wenn man mit einer nigerianischen Person zusammenlebt, wundert man sich, wenn solche Aussagen kommen wie "ich will unbedingt nach London (Paris/Berlin?Rom...). Und Amerika." Es sind so eine Art Schlaraffenlandziele fuer Nigerianer. Und Florenz gehoert bestimmt ebenfalls dazu.

nachtschwester - 7. Sep, 17:38

Mag sein, die Nigerianerinnen sind aber nicht durchs Schlaraffenland spaziert, sondern haben sich 8 Stunden Fortbildungen/Tag angetan. Ich hätte auch Chilenen oder Kenianer sagen können. Der Punkt ist, die Deutschen waren ihnen gegenüber unterrepräsentiert.
creezy (Gast) - 7. Sep, 13:03

Das wirklich an dem Thema interessierte Pflegepersonal in Deutschland erhält doch nicht mal mehr Urlaub (und ich rede nicht von Bildungsurlaub) um sich fortbilden zu können, meine Liebe. Und die, die die Zeit dafür haben, lassen sich dann lieber auf den Info-Veranstaltungen der Pharmaindustrie vollstopfen. Ich glaube im übrigen nicht, dass hier nur Zufriedenheitsgejammer zelebriert wird. So einfach ist das dann doch nicht. Wir haben in einen Status zu verlieren, Gesundheitspflege wird in Deutschland zunehmend an die Wand gefahren. Gleichzeitig wird immer mehr eigener finanzieller Einsatz vom einzelnen Bürger verlangt, dabei unterscheidet sich in deutschen Kliniken z. B. der Reinigungsstandard immer weniger von dem sehr armer Länder: die Niederländer betrachten uns Deutsche, was z. B. MRSA anbelangt, mittlerweile als Drittweltland! Wir sind gerade dabei dafür zu kämpfen, dass auf deutschen Intensivstationen wenigstens 50% des Personals ausgebildetes Fachpersonal sein muss. Das heißt, wir MUESSEN darum kämpfen, denn das ist längst nicht mehr der Standard in Deutschland, dass hochkomplexe technisierte Medizin von Menschen ausgeführt wird, die davon Ahnung haben oder überhaupt noch die Muttersprache eines deutschen Patienten verstehen. Das muss man sich im Vergleich mal vorstellen: 50% aller Fahrlehrer haben nur den Führerschein?

Natürlich macht das nicht besser, dass es viele, sehr viele Länder gibt weltweit, die sich mit viel weniger zufrieden geben müssen, zumal dort nicht 50% aller Patienten nur deswegen in Behandlung müssen, weil sie zu fett essen, sich zu wenig bewegen oder an den Folgen ihrer Hobbies wie Alkohol und Tabak erkranken. So schwarz/weiß ist leider überhaupt nichts bei diesem Thema.

nachtschwester - 7. Sep, 17:23

Du musst mir die Pflege in Deutschland nicht erklären und sie nicht emotional vor mir verteidigen, ich gehöre nämlich seit vielen Jahren zum Verein, miese Arbeitsbedingungen waren mal Kernthema dieses Blogs, remember? Daher weiß ich aber auch, dass man sich im Krankenhaus-Dreischichtbetrieb viertägige Fortbildungen zeitlich gut ohne Urlaub ermöglichen kann, Nachtdienstfrei und noch einen Dienst weggetauscht, hab ich jahrelang so gemacht. Natürlich wäre Bildungsurlaub schöner, aber mich aus Protest schmollend nicht fortzubilden, weil die Bildungsveranstaltung vielleicht nicht anerkannt ist, finde ich nicht zielführend. Nicht fürs eigene Fortkommen, nicht für den Berufsstand.
Der Anspruch auf Bildungsurlaub ist übrigens in der Gesetzgebung der meisten Bundesländer verankert und obliegt nicht der Willkür von Pflegedirektionen. Das Maß beruflichen Engagements ist dagegen jedem selbst überlassen. Kein Grund, mich zu meine Lieben.

"Infoveranstaltungen der Pharmaindustrie vollstopfen" - keine Ahnung. War ich nie und auch niemand, den ich kenne.

Der persönliche finanzielle Einsatz ist ein Problem, aber wie gesagt sind findigere Köpfe aus noch weniger sattzufriedenen Gesundheitswesen als dem deutschen auf die Idee gekommen, sich selbst Sponsoren zu suchen. So viel Eigeninitiative ist natürlich auch nicht von jedem zu verlangen, es zeigt aber, wo ein Wille, da ein Weg.

MRSA in Deutschland ist eine lang und allseits bekannte Schweinerei, was genau hat das hier...?

Ihr seid dabei zu kämpfen? wieso und auf welcher Grundlage ausgerechnet 50%? Der DGF fordert 70% Fachweitergebildete, der WFCCN empfiehlt dagegen wohlweislich nur, Stations- und Schichtleitung brauchen eine Fachausbildung und die Station einen Praxisanleiter, bei einem Betreuungsschlüssel von 1:1 bis 1:2. Das veranschaulicht, was ich oben mit der globalen Perspektive meinte. Und wir auf dem Balkan machen gar nicht soo schlechte Intensivpflege mit genau 0 Fachweitergebildeten, mich nicht eingerechnet. Will sagen, so platt schwarz-weiß wie deine Fahrlehreranalogie ist das Thema weiß Gott nicht.
creezy (Gast) - 20. Sep, 11:35

Ja, Du hast die Chance bekommen zur Weiterbildung. Was ist aber in den Kliniken, in denen Schwestern möglicherweise in einem Team arbeiten, dass nicht hinter ihnen steht? Der Chef seine ganz eigene Idee von Weiterbildung hat, die zu unterstützen oder nicht? Da Du ja auch aus der Branche kommst, weiß Du ja, dass diese Chance auch schnell mal zunichte gemacht wird, wenn nur einer im Team nicht mitspielt. Vielleicht hast Du auch besonderes Glück gehabt?

Ich habe diesen Sommer den Johanniter Schwesterntag fotografiert, da wurde mir von vielen Schwestern erzählt, die zum dritten Mal nicht kommen konnten, weil der Einsatzplan ihnen den Urlaub nicht zugestanden hat.

MRSA hat hier damit zu tun, dass wir in dieser Zivilisation in einer Welt, in der wir alle Möglichkeiten haben zu einer fast perfekten Hygiene, die wir nicht nutzen noch anwenden, weil sie Geld als auch Zeit (also wieder Geld) kostet, was wir im Gegensatz zu den Dritte Welt Länder allerdings haben. Und trotzdem ziehen wir das System auf Dritte Welt Niveau. Ich denke, das passt recht gut in den Kontext.

Wie 50%? Weil in den deutschen Kinderherzchirurgien zur Zeit gerade mal 6% besetzt sind! Sechs! Da sind 50% viel, womit wir übrigens noch 10% mehr fordern, als der DPR anfangs fordern wollte.

Nein, das Thema ist mitnichten schwarz weiß. Vielleicht liegt der Ursprung aber auch darin, dass wir Krankheit ganz anders begreifen? http://www.sek-feps.ch/media/pdf/diakonie/dk_081111/081111_Referat_Praetorius.pdf
nachtschwester - 20. Sep, 12:27

Du hast mich nicht verstanden. Mein Punkt ist ja, einen gewissen Mangel an Eigeninitiative zur Fortbildung (Weiterbildung ist begrifflich was Anderes, google das ruhig mal) zu beklagen. Ich habe "die Chance bekommen"? das liest sich wie "Dir ist immer alles in den Schoß gefallen". Ich bin auch eine deutsche Fachkrankenschwester, habe also jede Fortbildung, meine Weiterbildung, mein Studium, erkämpft, fast immer in meiner Freizeit geleistet und oft selbst bezahlt. Nun kann man über mangelnde Förderung jammern und vor sich hin stagnieren, oder man muss das System umgehen, seine Freizeit für berufliches Engagement opfern und selber sehen, ob man andere Geldgeber als den Arbeitgeber findet. Den "Chef" bestimmen lassen, ob man sich beruflich entwickelt, wie du schreibst - kann man, ist auch bequem, muss man aber nicht. Die Umstände sind leider systemgegeben nicht pflegefreundlich, die Professionalisierung der Pflege ist heute so weit wie die Emanzipation der Frau in den 60ern. Ich bin darüber unglücklicher als du, weil direkter betroffen. Die Emanzipation wurde dann aber bekanntlich auch nicht von Männern vorangetrieben. Nur mit den Wölfen zu heulen, bringt einen nach meiner Erfahrung nicht weiter. Aber wir beide hatten in früheren Diskussionen schon unterschiedliche Vorstellungen darüber, inwieweit jeder selbst für sein Fortkommen verantwortlich ist. Schwamm drüber.

Lassen wir die MRSA-Geschichte auch mal beiseite, das Thema ist doch ein bisschen diffiziler, als du so dahin stammtischlerst. Infektionsprävention nach skandinavischem Vorbild spart Geld im Vergleich zur kostenintensiven Behandlung multiresistenter Infektionen. Dass sie in Deutschland nicht durchgeführt wird, hat demnach vielschichtigerere Ursachen. Und im Kontext von Fort- und Weiterbildung von Pflegekräften, über die wir hier gerade diskutieren, sehe ich das Thema wirklich nicht.

Was den Fachpflegeanteil angeht - ich habe überhaupt nichts dagegen, ihn zu erhöhen, im Gegenteil. Meine Frage war, woher kommt die Zahl 50%, die sich mit keiner mir bekannten Empfehlung deckt. Mal so ausgedacht und auf den Tisch geworfen oder stützt sie sich auf Untersuchungen, und wenn ja, auf welche?

Danke für den Link. Schöner Text. Ich denke nicht, dass wir Krankheiten unterschiedlich begreifen. WIr haben unterschiedliche Perspektiven auf den Behandlungsstandard. Im Vergleich zu den meisten Ländern der Welt ist die medizinische Versorgung in Deutschland, bei allen Mängeln, ausgezeichnet. Es geht in allen Diskussionen darum, die letzten 10% zu den 100% Qualität zu erreichen. Das meinte ich mit der Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide. Das ist zwar erstrebenswert für eines der Welt reichsten Länder, aber ich finde diese Katastrophenrhetorik, die ansetzt, nachdem alle medizinischen Grundbedürfnisse befriedigt sind, absurd. Nachdem ich mich, wie gesagt, in meinem Exilland mit ganz anderen Verhältnissen auseinandersetzen muss und in der glücklichen Lage bin, mich mit Kollegen aus der ganzen Welt austauschen zu können.

Die vielen nicht-fachexaminierten Kollegen auf deutschen Intensivstationen haben übrigens eine gute dreijährige Ausbildung und danach interne Einarbeitungskonzepte durchlaufen. Sie arbeiten nach Qualitätsstandards, per Gesetz, die sind heutzutage evidenzbasiert, und sie wissen ganz gut, was sie tun. Ich persönlich halte den quantitativen Pflegenotstand im Moment für viel dramatischer als den qualitativen, aber so oder so ist dein Fahrlehrer ohne Führerschein ein ziemlich abwertender und unangemessener Vergleich. Ich hoffe für den Erfolg der Sache, dass ihr in der Versammlung differenziertere Argumente anführen könnt.
HiG (Gast) - 7. Okt, 17:50

Hier stehe ich, ich kann nicht anders...

Auch wenn Sie, Frau Nachtschwester, das Thema MRSA beiseite lassen möchten, kann ich nicht anders und muss zusammen mit Frau Kappstein rufen: möge doch die Krankenhaushygiene und mit ihr die putz- und isolierwütigen Hausfrauen unter den Krankenschwestern aus ihrer selbstverschuldeten wissenschaftlichen Unmündigkeit heraustreten und eben nicht mehr Material und Manpower mit unsinnigen Maßnahmen, die auf das Meinen und Sagen des RKI beruhen, verbrennen. Die "search and destroy"-Politik der Niederländer ist nicht evidenzbasiert, das geben Diese auch selbst zu, nur das RKI tut eben so, als wäre es der Stein der Weisen. Statt Kasperletheater mit MRSA sollten wir eine vernünftige Standardhygiene für alle Patienten betreiben, und die ist zuvorderst nicht anders als seit Semmelweis: Händedesinfektion. Und der MRSA, den man bei Patienten nach längerem Krankenhausaufenthalt nachweisen kann, stammt in der Regel vom Patienten selbst, nämlich durch den Selektionsdruck der Antibiotika aus den körpereigenen MSSA angezüchtet. Und da wären wir bei der zweiten Säule: kritischer Einsatz von Antibiotika. Wer jedem gleich Imipenem auf den Kopf gibt, braucht sich nicht zu wundern.

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wer sich seines eigenen Verstandes bedienen wil, möge hier nachlesen: Kappstein (Krankenhaushygiene, Kreiskliniken Traunstein/Trostberg GmbH, Traunstein) Aktuelle MRSA-Problematik Epidemiologie, Diagnostik, Prävention und Therapie Chirurg 2006 · 77:499–505 Zusammenfassung: Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) spielen heute in der klinischen Medizin eine große Rolle. Die MRSA-Häufigkeit ist international, aber auch innerhalb der einzelnen Länder sehr unterschiedlich. Neben der üblichen klinischen Diagnostik haben Screening-Untersuchungen bei stationärer Aufnahme große Bedeutung, entweder um bei MRSA-Nachweis spezielle Hygienemaßnahmen einleiten zu können, wie in der RKI-Richtlinie empfohlen, oder um einen positiven Befund epidemiologisch einordnen zu können, also zu wissen, ob ein Patient bereits besiedelt in die Klinik gekommen ist. Obwohl die Meinung vorherrscht, dass Patienten mit MRSA in einem Einzelzimmer isoliert werden müssen, gibt es keine wissenschaftlichen Daten, die dieses Vorgehen in endemischen Situationen stützen würden. Es besteht dagegen ein breiter Konsens darüber, dass die Beachtung der Standardhygienemaßnahmen, also in erster Linie der Händehygiene, die entscheidende Voraussetzung ist, um Erregerübertragungen zu verhindern.

Schlüsselwörter: Methicillin-resistente Staphylococcus aureus - Prävention nosokomialer Infektionen - Isolierung - Standardhygiene

Und rechtlich gesehen, sind Leit- und Richtlinien Kappes, die Gerichte stellen in Deutschland auf den sogenannten Facharztsandard ab. Keiner muss Angst haben, wenn er der RKI-Richtlinie nicht folgt.
nachtschwester - 8. Okt, 22:13

Lieber HiG, ich gebe zu, ich habe die niederländischen oder dänischen Präventionsmaßnahmen nie in Frage gestellt. So eine Prozentzahl für die MRSA-Inzidenz kann man im Vorübergehen und von Weitem ja schon mal für bestätigende Evidenz halten. So einfach ist das natürlich nicht, da haben Sie recht. Danke für den Kommentar. Ich bin übrigens gerade auf dem IFIC-Kongress und höre in den nächsten Tagen die skandinavischen und niederländischen Hygieniker. Ich hoffe, ich kann hier demnächst mehr zum Thema sagen.

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