Lieber Rudi...
... als Sie auf dieser Seite meine Mailadresse gesucht und gefunden haben, konnten Sie weiter unten das Alter dieses Blogs ablesen: ehrwürdige 753 Tage online. Was Sie nicht davon abhielt, mir als "Abonnentin" ungebeten einen "Newsletter" Ihrer zahlreichen Webseiten in die Mailbox zu spammen, die mir endlich das Web 2,0 erklären sollen. Es ist nie zu spät, haben Sie sich wohl gedacht.
"Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise durch die Weiten des World Wide Web. Sie erfahren hier Interessantes, Nützliches und Wissenswertes über Blogs und Bloggen - die Publikationsform des digitalen Zeitalters, über Blogreader und Blogwriter, über Wikis und CMS, über RSS und Feedreader, über Software und Freeware, über Mann und Frau, über Sex und Erotik, über Ehe und Trennung, über Liebe und Eifersucht, über Gesundheit und Krankheit, über Psychologie und Psychotherapie und über vieles vieles andere mehr."
Danke, aber angesichts bedauernswerter "Gestern 18, heute 35 Besucher" und zahlreicher ungenutzter "Werbeflächen" bei Ihnen drüben (leider kann ich Sie nicht guten Gewissens verlinken) lassen sie mich Ihnen erklären: Bloß mit Contentklau aus dem ollen Zitatelexikon und dem Web, von Pseudopsychoplatitüden über Tibet-Mönche bis nackte Teenies, ohne erkennbaren inhaltlichen Schwerpunkt außer der dringlichen unterschwelligen Message "Rudi will Geld verdienen", können keine Werbemillionen fließen. Wobei ich mich da nicht mitreden kann, bin ja werbefrei und poste bloß eigenen Content. Ihre Technorati-Authority von immerhin 4 bis 9 generieren Sie durch Verlinken Ihrer eigenen Seiten untereinander. Ihr dilettantisches Bemühen ist rührend und erinnert mich an diesen armen Legastheniker, der vor einer Weile Miss Manierlich vor die Flinte lief.
Was fällt Ihnen ein, sich erst bis zu meiner Mailadresse durchzuklicken, und mich danach immer noch als Zielgruppenmaterial einzustufen? Erbärmlich, für einen angeblichen Psychologen. Möge ihr Goldkettchen rosten und der Schnauzer ersatzlos ausfallen. Schmieren Sie sich Ihren Spam ins Haar und lassen Sie sich hier nie wieder blicken.
"Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise durch die Weiten des World Wide Web. Sie erfahren hier Interessantes, Nützliches und Wissenswertes über Blogs und Bloggen - die Publikationsform des digitalen Zeitalters, über Blogreader und Blogwriter, über Wikis und CMS, über RSS und Feedreader, über Software und Freeware, über Mann und Frau, über Sex und Erotik, über Ehe und Trennung, über Liebe und Eifersucht, über Gesundheit und Krankheit, über Psychologie und Psychotherapie und über vieles vieles andere mehr."
Danke, aber angesichts bedauernswerter "Gestern 18, heute 35 Besucher" und zahlreicher ungenutzter "Werbeflächen" bei Ihnen drüben (leider kann ich Sie nicht guten Gewissens verlinken) lassen sie mich Ihnen erklären: Bloß mit Contentklau aus dem ollen Zitatelexikon und dem Web, von Pseudopsychoplatitüden über Tibet-Mönche bis nackte Teenies, ohne erkennbaren inhaltlichen Schwerpunkt außer der dringlichen unterschwelligen Message "Rudi will Geld verdienen", können keine Werbemillionen fließen. Wobei ich mich da nicht mitreden kann, bin ja werbefrei und poste bloß eigenen Content. Ihre Technorati-Authority von immerhin 4 bis 9 generieren Sie durch Verlinken Ihrer eigenen Seiten untereinander. Ihr dilettantisches Bemühen ist rührend und erinnert mich an diesen armen Legastheniker, der vor einer Weile Miss Manierlich vor die Flinte lief.
Was fällt Ihnen ein, sich erst bis zu meiner Mailadresse durchzuklicken, und mich danach immer noch als Zielgruppenmaterial einzustufen? Erbärmlich, für einen angeblichen Psychologen. Möge ihr Goldkettchen rosten und der Schnauzer ersatzlos ausfallen. Schmieren Sie sich Ihren Spam ins Haar und lassen Sie sich hier nie wieder blicken.


Würde Herr Lehnert den Turing-Test bestehen?
Ich kann zwar nur Textverarbeitung, kann mir aber vorstellen, dass es Programme gibt, die Webseiten durchsehen, verwertbare eMail-Adressen rippen und diese dann mit Post überziehen.
Wahrscheinlich haben Sie Ihre fein ziselierte Wut nur auf einen Software-Popanz geworfen. Contentklau, da erinnere ich mich an ein denkwürdiges Kneipengespräch:
Bruno: Also was mich betrifft, habe ich immer sehr viel von Sokrates und der sokratischen Methode profitiert.
HiG: So so, wo hat denn dieser Herr Sokrates publiziert?
Herr Pudlich (prustend): Die ISBN-Nummer! Die ISBN-Nummer!
Bruno (gepresst): Bedienung!
Auf dem Frontispiz der Brinkmann & Bose - Ausgabe von Derridas "Postkarte" sieht man übrigens Sokrates, an einem Schreibpult sitzend, hinter ihm stehend Platon, der ihm mit erhobenem Zeigefinger souffliert.