Gipfelstürmer
Es ließ sich ganz ruhig an, das Ziel klar vor Augen:

Aber es war heiß. Und V. ist anämisch. Mit einem Hämoglobin von 9,3g/dl hat man es in der Höhe schwer, das leuchtet doch ein? Da war ich mit 13,4g/dl klar im Vorteil, konditionell sowieso, aber die Schanzenviertel-Fußuniform enttäuschte im Offroad-Einsatz und war trotz immensem Ehrgeiz im Bergsport eher hinderlich.
So waren wir Frauen hinreichend entschuldigt, um immerhin oberhalb der Baumgrenze bei einer Hütte zu rasten. Der Wirt beschallte die Bergwelt mit slawischsprachigen Eurovisions-Titeln, und zwar aus einer Hutablage mit Heckboxen.

Zwei der vier Berghütten in diesem Gebirgszug wurden im Bürgerkrieg schwer beschädigt und sind nicht mehr in Betrieb. So war es bei uns recht voll. Das Publikum bestand aus grillfleischvertilgenden und Rakija-trinkenden harten Kerlen. Bergsteigen ist hier noch echte Männersache. Allerdings waren sie nicht zu Fuß da. Hinter der Hütte standen drei Lada Nivas und ein Traktor mit Anhänger, der uns Stunden später auf dem Abstieg mit 10 Mann auf der Ladefläche überholte. M. zögerte, uns in dieser rustikalen Gesellschaft allein zu lassen, lief dann aber doch los, aufwärts Richtung Grenze zum Kosovo. Nach einem Blick in das Innere der Hütte, wo die Köchin gerade mit einem Schlauch die Bodenloch-WCs ausspritzte, beschloss ich, lieber mitgebrachte Kekse zu essen. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen zum Sonnen und für Frauengespräche
und fotografierten die Umwelt.





Aber es war heiß. Und V. ist anämisch. Mit einem Hämoglobin von 9,3g/dl hat man es in der Höhe schwer, das leuchtet doch ein? Da war ich mit 13,4g/dl klar im Vorteil, konditionell sowieso, aber die Schanzenviertel-Fußuniform enttäuschte im Offroad-Einsatz und war trotz immensem Ehrgeiz im Bergsport eher hinderlich.
So waren wir Frauen hinreichend entschuldigt, um immerhin oberhalb der Baumgrenze bei einer Hütte zu rasten. Der Wirt beschallte die Bergwelt mit slawischsprachigen Eurovisions-Titeln, und zwar aus einer Hutablage mit Heckboxen.

Zwei der vier Berghütten in diesem Gebirgszug wurden im Bürgerkrieg schwer beschädigt und sind nicht mehr in Betrieb. So war es bei uns recht voll. Das Publikum bestand aus grillfleischvertilgenden und Rakija-trinkenden harten Kerlen. Bergsteigen ist hier noch echte Männersache. Allerdings waren sie nicht zu Fuß da. Hinter der Hütte standen drei Lada Nivas und ein Traktor mit Anhänger, der uns Stunden später auf dem Abstieg mit 10 Mann auf der Ladefläche überholte. M. zögerte, uns in dieser rustikalen Gesellschaft allein zu lassen, lief dann aber doch los, aufwärts Richtung Grenze zum Kosovo. Nach einem Blick in das Innere der Hütte, wo die Köchin gerade mit einem Schlauch die Bodenloch-WCs ausspritzte, beschloss ich, lieber mitgebrachte Kekse zu essen. Wir suchten uns ein nettes Plätzchen zum Sonnen und für Frauengespräche
und fotografierten die Umwelt.







Schöne Bilder übrigens. :-)