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Geburtstage, Jahrestage, Jubiläen bedeuten mir nichts. Das Leben ist nämlich ein Hamsterlaufrad, mal läuft es schneller, mal langsamer, aber vor allem läuft es rund, und zwar ständig. Es hat keine Ecken, an denen es stocken würde, um besondere Ereignisse zu markieren, das erste Mal und dann bei jedem weiteren Durchlauf - hier Stop, erinnern, Prost, freuen Sie sich/trauern Sie, jetzt! Irgendwann bleibt es stehen, an einem finalen Haltepunkt, an dem man mangels weiterer Umdrehungen auch nicht nochmal vorbeikommt, um irgendetwas zu gedenken. So sehe ich das, vergesst ruhig meinen Geburtstag, das macht gar nichts.
Aber dieses Blog wird heute ein Jahr alt, das ist mir doch ein paar Zeilen wert.
Es hat mir eine Menge Zeit gestohlen. Ich befinde mich in einer Phase der Auflehnung, ein Gezerre ist das mit der Nachtschwester! Ich würde sie gern eine Weile ruhen lassen, aber das klappt nicht.
Die Nachtschwester hat mir nämlich im vergangenen Jahr angewöhnt, merkwürdige, schöne oder traurige Erlebnisse nicht einfach zu vergessen, sondern sie auf Blogbarkeit zu überprüfen, nach Möglichkeit zu fotografieren, gedanklich zu sortieren, zu formulieren und hier abzulegen. Das muss nun trotzdem alles irgendwo hin, auch wenn eigentlich die Zeit fehlt. Sie hat mir meinen alten Deutschlehrer in Erinnerung gerufen und an meinem schriftlichen Ausdruck gefeilt, und falls es Ihnen vielleicht nicht aufgefallen ist, weil Sie natürlich auch richtig gute Blogautoren lesen, ich zumindest finde, ich schreibe heute viel griffiger als vor einem Jahr (kommentieren Sie das bitte nicht).
Das beste hier sind die Leser. Der größte Teil ist stumm, andere haben inzwischen den Status flüchtiger oder lieber Bekannter, einige habe ich kennengelernt. Nette, kluge Leute, mit denen es im wahren Leben aus geografischen oder Altersgründen oder unterschiedlicher Interessen nie Berührungspunkte gegeben hätte. Das ist der wahre Gewinn. Deshalb geht es hier weiter, obwohl das Rad gerade sehr schnell rotiert,trotz zyklisch auftretender Qualtitätskrisen und den wiederkehrenden Zweifeln, ob dieses bescheidene Weblog übergeordnet, kosmisch betrachtet, überhaupt von Belang ist.
Aber dieses Blog wird heute ein Jahr alt, das ist mir doch ein paar Zeilen wert.
Es hat mir eine Menge Zeit gestohlen. Ich befinde mich in einer Phase der Auflehnung, ein Gezerre ist das mit der Nachtschwester! Ich würde sie gern eine Weile ruhen lassen, aber das klappt nicht.
Die Nachtschwester hat mir nämlich im vergangenen Jahr angewöhnt, merkwürdige, schöne oder traurige Erlebnisse nicht einfach zu vergessen, sondern sie auf Blogbarkeit zu überprüfen, nach Möglichkeit zu fotografieren, gedanklich zu sortieren, zu formulieren und hier abzulegen. Das muss nun trotzdem alles irgendwo hin, auch wenn eigentlich die Zeit fehlt. Sie hat mir meinen alten Deutschlehrer in Erinnerung gerufen und an meinem schriftlichen Ausdruck gefeilt, und falls es Ihnen vielleicht nicht aufgefallen ist, weil Sie natürlich auch richtig gute Blogautoren lesen, ich zumindest finde, ich schreibe heute viel griffiger als vor einem Jahr (kommentieren Sie das bitte nicht).
Das beste hier sind die Leser. Der größte Teil ist stumm, andere haben inzwischen den Status flüchtiger oder lieber Bekannter, einige habe ich kennengelernt. Nette, kluge Leute, mit denen es im wahren Leben aus geografischen oder Altersgründen oder unterschiedlicher Interessen nie Berührungspunkte gegeben hätte. Das ist der wahre Gewinn. Deshalb geht es hier weiter, obwohl das Rad gerade sehr schnell rotiert,trotz zyklisch auftretender Qualtitätskrisen und den wiederkehrenden Zweifeln, ob dieses bescheidene Weblog übergeordnet, kosmisch betrachtet, überhaupt von Belang ist.


mich zum 365ten ganz herzlich zu bedanken ! a/b>