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    <title>die nachtschwester (...ohne mit der Wimper zu zucken.)</title>
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    <title>die nachtschwester</title>
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    <title>Das verflixte siebte Jahr</title>
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    <description>&lt;p&gt;Die Nachtschwester ist heute auf den Tag genau 7 Jahre online. Ein angemessenes Datum, meine Scheidung von diesem Blog zu vermelden. Seit zwei Jahren komme ich nur noch sporadisch und mit diffusem Unbehagen her. Dabei stauen sich unveröffentlichte Beiträge auf meinem Editor. Das hat mehrere Gründe.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;An erster Stelle, liebe Leser, fühle ich mich von Ihnen entfremdet. Das ist nicht Ihre Schuld. Es hat sich eher mein Sinn dafür geschärft, dass mein Erleben meins ist und nicht universell mitteilbar. Auch im wahren Leben achte ich schließlich darauf, mit wem ich mich auf welche Diskussion einlasse. Das lernt man, wenn man in einer fremden Kultur lebt. Und danach ist man auch in der eigenen Kultur nicht mehr ganz zu Hause. Auch wenn ich im Blog anonym bin, weiß ich nicht mehr, wozu ich Ihnen eigentlich erzähle, wo ich mich aufhalte und womit und wieso, ob es mir gut geht oder schlecht, worüber ich mich freue oder ärgere. Wenige von Ihnen kennen mich, Sie leben nicht wie ich, und doch habe ich Sie in diesem Blog dazu eingeladen, mein Denken und Tun und Erleben zu kommentieren, und oft genug haben Sie sich herausgenommen, darüber zu urteilen, weil es das Medium eben zulässt. Ich finde aber nicht mehr, dass Ihnen das zusteht. Zumal Sie umgekehrt selten etwas von sich preisgeben. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dabei wünsche ich mir sehr wohl Austausch in den Kommentaren - natürlich müsste ich dazu erst wieder bloggen, Blogs lesen und selbst kommentieren. Ich würde allerdings gern Leser ansprechen, deren Realität nicht meilenweit von meiner entfernt ist, die im Ansatz ähnlich geprägt sind wie mein Freundeskreis im wahren Leben, eine Zielgruppe also. Eine, die nahe genug an blutspritzender Medizin, Sterben, Leben, Reanimationen, Armut, internationalen Konflikten, interkulturellem Management, Entwicklungspolitik, Gewalt, Eurointegration etc. ist, um sich nicht an mir zu befremden. Leute ohne ermüdende Empörungsreflexe auf irrelevante Meldungen wie z. B. Pferdefleisch in Fertiglasagne. Das geht mit der Nachtschwester nicht, sie hat anders angefangen und streut zu weit. Und das ist das zweite Problem. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Als ich anfing zu bloggen, arbeitete ich in Teilzeit als Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege, flog 2 oder 3 mal im Jahr nach Lutenblag, Dr. Boss helfen, und studierte zum zweiten Mal. Ich las amerikanische Pflegeblogs, und fand kein einziges deutschsprachiges. Ich sah schon einige Jahre lang zu, wie seit Beginn der Gesundheitsreform in profitablen chirurgischen Bereichen Überkapazitäten entstanden, Einrichtungen um Patienten konkurrierten, man dann, um Fallzahlen und Einnahmen zu steigern, OP-Indikationen erweiterte und auf Patienten zurückgriff, die man einige Jahre vorher nicht operiert hätte, weil die Risiken schwerer wogen als die Erfolgsaussichten. Ich erlebte in meiner Einrichtung eine unerträgliche, menschenverachtende Gewinnorientierung kilometerweit an Hippokrates und am Patientenwohl vorbei (&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1813332/ZDFzoom-Die-Patientenfabrik&quot;&gt;diese aktuelle Dokumentation&lt;/a&gt; nähert sich dem Thema langsam und zaghaft an) und blieb trotzdem, weil ich für die Dauer meines Studiums die Sicherheit eines unbefristeten Vertrags nicht aufgeben wollte. Ich dachte damals, mehr Menschen müssten wissen, was &quot;Wachstum in der Gesundheitsbranche&quot; konkret bedeutet, und ich müsste Verhältnisse anprangern. Weil das alle möglichen Leute lesen sollten, nicht nur im Gesundheitswesen Tätige, wurde die Nachtschwester kein Berufsblog, sondern ein Larifari - persönliches Weblog mit einer Berufs-Rubrik. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mit dieser ganzen Whistleblowing-Idee habe ich heute nichts mehr am Hut. Man ist schließlich, was man tut - nicht was man daherredet oder bloggt - , und man hat immer eine Wahl. Das System durch meine Arbeitsleistung stützen, nicht Hinnehmbares hinnehmen, das Gehalt einstreichen mit inneren Ausreden (keinen Einfluss zu haben, mich doch schon an der Uni und in Lutenblag zu engagieren), aber dann im Blog anonym über die Misstände herumzulamentieren, war einfach schlecht. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auch dass die Nachtschwester nur diesen einen versteckten, halbherzigen Fokus hatte, keine Zielgruppe, kein klares Anliegen, gefiel mir bald nicht mehr. Schon &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/4136903/&quot;&gt;2007, auf der BlogHer&lt;/a&gt;, schrieb ich, man müsse mehr aus diesem Medium machen, weil man es kann. Tat ich aber nie. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Der Titel, den ich immer noch mag, hat übrigens auch nicht eben angenehme Konnotationen. Ich habe &quot;Die Nachtschwester&quot; gewählt, weil ich vor sieben Jahren in drei Schichten arbeitete und nachts nicht schlafen konnte und stattdessen Blogbeiträge schrieb. Ich finde es nicht kränkend, für eine &quot;Krankenschwester und sonst nix&quot; gehalten zu werden, also jemanden, der im Krankenhaus das Essen bringt und Bettpfannen spült und dem Arzt Kaffee kocht - und dafür ganz schön arrogant ist - bin es aber müde, den Pflegeberuf zu erklären oder meine heutige Tätigkeit im Besonderen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Plattform passt auch nicht mehr. So dankbar ich Twoday für den wirklich fabelhaften Support mit meinen Anfängerproblemen war, entwickelt sich hier nichts weiter. Die ewiggleichen altbackenen Layouts mit Header und Sidebars mag ich nach 7 Jahren wirklich nicht mehr sehen. Mit der &quot;Community&quot; kann ich auch schon lange nichts mehr anfangen. Und weil ich von der Grundintention über die Zielgruppe über den Namen zum Rahmen und zur Plattform kein gutes Haar mehr an der Nachtschwester mehr lassen kann, ist dies mein letzter Beitrag.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Dabei habe ich große Lust, wieder zu schreiben, aber nicht hier. Ein sortenreines Themenblog zu führen über Fragen, die mir professionell am Herzen liegen - Global Health, Humanitäres etc., für die Die Nachtschwester keinen Rahmen bietet. Es gibt eine große und großartige englischsprachige Aid Blogger-Szene, aber wie damals mit den Nursing Blogs kenne ich kein einziges deutschsprachiges. Und daneben will ich für Freunde und geneigte Leser, vielleicht passwortgeschützt, auch wieder ein persönliches Blog führen. Ich hatte schon vor einer Weile angefangen, mich bei Posterous einzunisten und bin untröstlich, dass der Dienst eingestellt wird. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Nachtschwester hat mir sehr genützt. &lt;br /&gt;
Gedanken zu strukturieren, um sie für fremde Leser verständlich aufzuschreiben, hilft, auch Gedanken zu strukturieren, die man aussprechen oder sich einfach nur merken will. Auch wenn mir ersteres nicht immer gelungen ist, ich weiß schon. &lt;br /&gt;
Das Blog hat mir wunderbare Kontakte verschafft, einige bestehen im wahren Leben und schon seit Jahren. Ach, der unvergessliche Opa Edi.&#160; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Liebe bekannten und unbekannten Leser, die Sie hier immer noch in erstaunlicher Zahl aufschlagen, obwohl schon lange nicht mehr viel passiert - danke fürs Mitlesen und für viele intelligente und lustige Kommentare über die Jahre. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Nachtschwester bleibt hier stehen, bis ich erhaltenswerten Content an die neue Adresse migriert habe. Ich werde meine neue URL hier posten, wenn es soweit ist. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Gehaben Sie sich wohl und bleiben Sie mir gewogen.&lt;/p&gt;

&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Kopanki.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Teambesprechung</dc:subject>
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    <title>Der Kürbisverkäufer</title>
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    <description>&lt;p&gt;Samstag früh ging ich auf meinen Lieblingsmarkt und kaufte einen Kürbis an einem Stand, der nur Kürbisse anbot. Ich zeigte auf einen mittleren Butternutkürbis. &quot;Gute Wahl&quot; sagte der Kürbisfachverkäufer. Er beklopfte den Kürbis, warf ihn in die Luft, fing ihn auf, hielt ihn vors Ohr, schüttelte ihn und roch daran. &quot;Gute Wahl, Nachbarin&quot;, bekräftigte er und legte den Kürbis auf die Waage. 2kg, 60 Cent. Ob er ihn spalten solle, damit ich mich zu Hause nicht abmühen muss? Gern, sagte ich. Er teilte den Kürbis mit einem präzisen Schlag seines Kürbisbeils sauber in zwei Hälften. Die leuchtend orangefarbenen Schnittflächen hielt er mir strahlend vors Gesicht. &quot;Schaun Sie sich das an, Nachbarin. Was für eine Farbe, was für ein Duft!? Was für eine wunderbare Frucht! Ein Gottesgeschenk, nicht wahr? Es ist gleich halb drei, ich muss bald einpacken und nach Hause fahren. Wissen Sie, ich bin jeden Tag ein bisschen traurig, wenn ich aufhören muss, diese Schönheiten zu verkaufen.&quot;&lt;/p&gt;</description>
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    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/225477426/">
    <title>Der Zahnarzt</title>
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    <description>&lt;p&gt;Mein Empfinden für Preisgefüge hat sich in Osteuropa verändert. Ich sehe ein, dass ich für dieselbe Dienstleistung mit denselben Materialien und in derselben Qualität in Deutschland doppelt oder auch dreifach zahlen muss, weil sie in Deutschland erbracht wird und nicht in einem Schwellen- und Niedriglohnland. Aber ein Heil-und Kostenplan, der auf das Fünffache dessen aufgeblasen ist, was G in Lutenblag berechnet, ist dreist und absurd. Ich ging mehr aus Protest in Lutenblag zum Zahnarzt, nicht aus Armut. Und dann mochte G meinen Zahn gar nicht überkronen, ich musste insistieren. Er hätte lieber bloß den ausgebrochenen Teil der Füllung ordentlich geflickt, für ein Zehntel des Betrages, den die Krone kostete, statt Zahnsubstanz wegzuschleifen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Zahnärzte, die ich in München aufgesucht hatte, sind auf Angstpatienten spezialisiert. Beruhigt es einen Phobiker, das auf dem Praxisschild zu lesen, oder belastet ihn das zusätzliche Etikett, das zweite Stigma? Nicht nur sind die Zähne vergammelt, man hat obendrein ein psychisches Problem, das eines Spezialisten bedarf? Und wieso braucht es dafür Spezialisten? Ich fragte G, was er mit Patienten macht, die schlimme Angst vorm Zahnarzt haben. G sagte, er setzt sich zu ihnen ins Wartezimmer, trinkt Kaffee mit ihnen, schaut mal kurz in den Mund, sie reden über Politik, Fussball, und ein bisschen über Zähne. Dann schickt er sie nach Hause. Sie kommen wieder, sie trinken Kaffee, sie lernen sich kennen. Mit einem Patienten habe er ein Dreivierteljahr lang nur geredet, bevor er sich auf den Behandlungsstuhl setzte. Wenn ängstliche Kinder das erste Mal kommen, malt er im Wartezimmer Bilder mit ihnen, und schickt sie danach nach Hause. Beim zweiten Mal nimmt er sie mit in den Behandlungsraum, setzt sie auf den Stuhl und lässt sie hoch und runter fahren. Beim dritten Mal zeigt er ihnen seine Instrumente und poliert ihnen damit die Fingernägel. Danach gebe es meistens keine Probleme mehr. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Das geht in Molwanien, weil Zeit keinen Geldwert hat. Niemand käme auf die Idee, Gesprächszeit abzurechnen. Zeit, die mit jemandem beim Kaffee oder Wein oder Schnaps im Gespräch verbracht wird, ist ein Zeichen von Respekt und Freundschaft und gegenseitiges Geschenk. &lt;/p&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/224672791/">
    <title>Im warmen Nest bei -17 Grad</title>
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    <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0014_BURST002_COVER_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;IMAG0014_BURST002_COVER&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;IMAG0014_BURST002_COVER&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0014_BURST002_COVER_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;365&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Im Anflug auf Lutenblag dachte ich, wie ich an die 60 Mal hier gelandet bin, das erste Mal vor genau 10 Jahren. Die Landebahn war damals so kurz, dass der Pilot auf den ersten Zentimetern aufsetzte und dann vollbremste. Man stieg aufs Rollfeld hinunter, atmete den Blick über das weite Tal und die Gebirge rechts und links tief ein, und ging zu Fuß zum schäbigen Flughafengebäude. Der Boss hatte mir seinen fast 70jährigen Chauffeur geschickt, Onkelchen K. Weil Onkelchen K. sein Leben lang Regierungsangehörige gefahren hat und man ihn kannte, durfte er mir auf das Rollfeld entgegenkommen. Er hielt ein Blatt Papier hoch, auf das jemand meinen Namen gekritzelt hatte, in kyrillischen Buchstaben, die ich zu diesem Zeitpunkt nicht flüssig lesen konnte. Jedenfalls fand er mich, schleuste mich beschleunigt durch die Passkontrolle und redete ununterbrochen auf mich ein. Ich verstand kein Wort. Der Boss hatte gesagt, Molwanisch, Kroatisch, Russisch - alles eins. Sprichst du eine slawische Sprache, kannst du alle, und Molwanisch, das Urslawische, sowieso. K´s Redeschwall ließ mich leider völlig ratlos.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Onkelchen K. bugsierte mich zum Parkplatz, brach einen Streit mit dem Parkwächter von Zaun, danach mit einem Mautkassierer auf der Autobahn. K war notorisch auf Kriegsfuß mit seiner Umwelt. Der Boss war in ständiger Sorge um seine Koronarien. Wir fuhren durch eine ländliche Gegend. Ich konnte die Schilder nicht lesen. Schließlich fuhren wir in eine Stadt ein, die nicht wie eine Hauptstadt aussah. Onkelchen K. fuhr über den Plastikboulevard, der so heißt, weil dort auf einem Kilometer Länge rechts und links Haushaltswaren aus Plastik verkauft werden, aus Geschäften heraus, von Ständen, vom Gehweg. Dort herrschte großes Gedränge. Menschen, Straßenhunde, Autos, Mopeds, Pferdekarren, Taxis, alles fuhr kreuz und quer, hupte, schimpfte, gestikulierte. Onkelchen K. hielt mittendrin an und stieg aus. Er müsse für seine Gattin etwas besorgen, verstand ich, und ließ mich in diesem orientalischen Gewimmel allein. Erst Jahre später habe ich den Plastikboulevard angstfrei begangen und schätzen gelernt. Muffinförmchen? Müslischüsseln? Staubsaugerfilter? Handfeger? alles da, in riesiger Auswahl, für ein paar Cent. Nachdem K einen Putzeimer gekauft hatte, brachte mich in ein Hotel an einem Flussufer und ließ mich allein. Ich textete an Herrn Nachtschwester in Hamburg: &quot;Bin gut angekommen. Weiß nicht genau, wo.&quot;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am nächsten Abend ging ich mit dem Boss essen. Er raste mit seinem Grand Cherokee durch die Stadt und ungebremst über Kreuzungen. Wie das hier mit der Vorfahrt sei, fragte ich angespannt? Das größere Auto hat Vorfahrt, ganz einfach, sagte der Boss. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Mittlerweile wurde der Flughafen von den Türken übernommen und ausgebaut. Letzte Woche warteten zum ersten Mal weder Onkelchen K noch der gute C. auf mich, der K nach dessen Pensionierung abgelöst hatte. C hatte mich während der Fahrt immer über die aktuelle politische und die Wetterlage gebrieft. Vor dem blitzenden und blinkenden Flughafengebäude stehen nunmehr uniforme weiße Mercedes-Taxis der nagelneuen Airport Taxi-Gesellschaft, nicht mehr das bunte Rostlaubensammelsurium wie noch vor zwei Jahren. Vor der Taxi-Reihe ein Tumult aus Fahrern und Fahrgästen. Wohin, fragte mich ein Fahrer. Zentrum, Nähe katholische Kirche, antwortete ich. Moment, sagte der Fahrer und ließ mich stehen. Ich begriff, dass sie die Fahrgäste nach Stadtteilen sortierten und unter lautem, kompliziertem, langatmigem Palaver auf möglichst wenige Taxen verteilten. Da war ich gerade 5 Minuten im Land und steckte schon wieder mitten in ihrem nervtötenden Orientbazartheater, ich will kein Taxi teilen und auf niemanden warten, jetzt fahr mich zackig einer in die Stadt, es stehen genug Taxen rum! Aber dann erinnerte ich mich, dass 20 Euro Flughafentransfer in Molwanien sehr, sehr viel Geld sind, der Flughafen von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht angefahren wird und die Fahrer ihren Fahrgästen nur Geld sparen wollen. Ich teilte mir also einen Wagen und die Kosten mit einer Molwanierin, die tatsächlich bei M um die Ecke wohnte. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Meine amerikanische Freundin M. war gerade von der Arbeit gekommen. Sie begrüßte mich flüchtig mit Küsschen, als hätten wir gestern noch zusammen Kaffee getrunken. &quot;Ich muss zum Sport, P und G kommen gleich, du erinnerst dich? die kochen uns was.&quot;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;P und G machten sich in M´s Küche zu schaffen und gaben mir viel von dem guten, lang vermissten molwanischen Merlot zu trinken. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich rief in G´s Praxis an. Ich brauche eine Backenzahnkrone. G´s Facebookprofil ist deaktiviert und er hat nicht auf meine SMS geantwortet. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, &lt;em&gt;um meinen Zahnarzt&lt;/em&gt;. Aber G geht ans Telefon und freut sich ein Loch in den Bauch. Wir verabreden uns für den nächsten, Samstag, Morgen.&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/219050230/">
    <title>Es ist kalt.</title>
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    <description>&lt;p&gt;Ich stapfte heute abend durch den Schnee Richtung &lt;a href=&quot;http://www.tollwood.de/&quot;&gt;Tollwood&lt;/a&gt;, mich noch kurz auf einen Glühwein treffen, bevor ich morgen nach Lutenblag fliege, und dachte auf dem Weg durch die Bahnunterführung, wie ich nun schon beinahe ein Dreivierteljahr in dieser Stadt festhänge, das wollte ich so nicht, die dabei unbestrittene Vorzüge hat, aber wie eng mir alles ist, die Wohnung, der Freundeskreis, der Job, seine Sinnhaftigkeit, das Gehalt, alles kleiner als vorher, und wie sich das schon auf mein Denken niederschlägt, meine Sorglosigkeit und innere Freiheit einzwängt, und dass ich etwas ändern muss, &lt;em&gt;pronto&lt;/em&gt;. Und wie ich mich freue, in ein paar Tagen wieder mit Freunden in weißen Landrovern mit schwarzen Lettern drauf ins wilde Land zu fahren.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Vor mir hielt ein fetter schwarzer X3 auf dem Radweg. Radwege zu blockieren ist in München ganz besonders unerhört und wagemutig und mit Risiken für Leib und Fahrzeug verbunden und erregte deshalb meine Aufmerksamkeit. Eine Frau stieg aus und rutschte ein bisschen mit ihren Lederabsätzen auf dem Glatteis. Sie hatte eine Bettdecke im Arm, gelb bezogen mit Teddybären drauf und schlitterte an mir vorbei Richtung Unterführung. Sie strahlte über das ganze Gesicht. Sie breitete die Decke über einen Obdachlosen aus, der dort in einem gammeligen Schlafsack lag und den ich im Vorbeigehen nicht mal bemerkt hatte.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ich war völlig verblüfft. Diese Frau sieht, es schneit und friert, lädt die Karosse voll mit zu Hause nicht mehr benötigten Hilfsgütern und fährt durch die Stadt auf der Suche nach Bedürftigen? Wieso denke ich nicht mal an sowas? Die alte Falle, der Kreisel um sich selbst, die giftige, hohle, irrelevante, reiche, verwöhnte, verachtete Frage &quot;bin ich glücklich&quot;, statt nach anderen zu sehen. &lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/97040775/">
    <title>Das Märchen von der Heimkehr</title>
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    <description>Ich habe keine echten Probleme und sehe auch keine bei anderen. Ich gehe Menschen aus dem Weg, die Alltagsärgernisse für echte Probleme halten, aber es sind viele. Ich habe wieder eine deutsche Meldeadresse, an er ich mich auch physisch aufhalte. Mir stehen 14 Gehälter zu, Arbeits- und Urlaubszeit sind vertraglich geregelt und bald wäre ich wieder arbeitslosen- und elterngeldberechtigt. Ich trenne wieder Müll. Ich muss vorher nicht in den Container schauen, um zu vermeiden, jemanden mit Abfall zu bewerfen, der sich gerade sein Mittagessen sucht. Ich stolpere auf Fußwegen der Innenstadt nicht über schlafende Kinder. Sie klettern auch nicht an roten Ampeln auf mein Auto und bespucken es, wenn ich ihnen kein Geld gebe. Es regnet zu Hause nicht durch die Decke, das Waschbecken fällt nicht von der Wand, keine Kakerlaken laufen durch mein Wohnzimmer, keine streunenden Hunde lungern im Hausflur. Wenn mir Unrecht geschieht, kann ich jemanden verklagen. Ich kann nicht aus fadenscheinigen Gründen des Landes verwiesen werden wie letzten Winter aus Molwanien. Die Regierung treibt meinen Arbeitgeber nicht in den Ruin, wenn er sie kritisiert, wie den Boss. Ich bin vernünftig krankenversichert und muss mich nicht jedesmal wochenlang mit dem &lt;a href=&quot;http://www.bdae.com&quot;&gt;BDAE&lt;/a&gt; um mein Geld streiten, wenn ich beim Arzt war. Viel weniger Arbeit wird von mir verlangt und ich bin viel schneller damit fertig, weil kein slawischer Sprachstammsplitter-Muttersprachler jedes Memo, jede Email und Präsentation von mir erst Korrektur lesen muss. Der Job hier ist wie Urlaub.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Kontakte und Gespräche hatten sich nicht schnell genug zu einem Vertrag materialisiert. Ich wollte nicht in den Jemen oder nach Pakistan. Ich wurde ein bisschen nervös und mailte zwei Bewerbungen nach München, nur so, initiativ, weil da auch Berge in der Nähe sind. Bekam zwei Anrufe, fuhr zu zwei Gesprächen, lernte zwei nette Teams kennen, bekam zwei Zusagen und nahm das bessere Angebot. Es ist nur ein Spatz in der Hand, ohne internationale Komponente und wird mich in zwei Monaten anöden. Ich kann auch die Ineffizienz, Lahmarschigkeit und Ressourcenverschleuderei im deutschen Gesundheitswesen nur noch schwer ertragen. Aber zwischenmenschlich ist es sehr angenehm. Und mein Leitmotiv ist so ein vages Sehnen nach, siehe Absatz 1, geordneter bürgerlicher Existenz, nach 50seitigen deutschen Steuererklärungen und der Illusion von Sicherheit, die man unterbewusst mit diesen Dingen verknüpft. Ich verstoffwechselte verlangsamt, dass ich dafür in den bayrischen Landesdienst eintreten musste. Zum 1. April. Ja, das ist lustig.  &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Neben den aufgeführten guten Gründen, nach Deutschland zurückzukehren, gibt es genau so viele, die dagegen sprechen.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Man hat Fähigkeiten und Kenntnisse erworben, die zu Hause niemand braucht. Wenn Sie, wie eine amerikanische Freundin, etwa seit Jahren für Finanzunternehmen Hilfsprojekte internationaler Organisationen in Schwellenländern zwischenfinanzieren, können Sie mit ihrem Expertenwissen zu Hause kein Geld verdienen und immer nur weiter von Abchasien in den Kosovo nach Armenien nach Usbekistan nach xy vagabundieren. Eine andere, erfahrene GUS-Expertin, ist ein halbes Jahr vor mir zurückgekehrt, schwanger von einem Münchner und mit Existenzängsten, denn Demokratieentwicklungsexperten werden in Bayern eher nicht gesucht. Wenn man im Heimatland Arbeit findet, ist die Tätigkeit ist nicht besonders &lt;i&gt;besonders&lt;/i&gt;, denn plötzlich gibt es Tausende mit demselben Abschluss, die Ihre Arbeit genauso gut machen könnten. In Bangladesh/Eritrea/Kirgistan/Molwanien hing alles von Ihnen ab, nun sind Sie austauschbar. Was Sie von Ihren Kollegen abhebt, Ihre kulturelle Kompetenz, Ihr Improvisationstalent, Ihre Unerschütterlichkeit in Krisen, Sie kommen nämlich gerade aus einer Dauerkrise, Ihr C2-Englisch und Ihre Nischenfremdsprachen, ist zu Hause irrelevant. Deshalb verdienen Sie auch so viel weniger als vorher im Ausland, dass es weh tut. Auch wenn Ihre Stelle überhaupt nicht besetzt wäre, ginge das Schiff, aufs Ganze gesehen, kaum unter. Das Prestige und die Mission sind weg, und nebenbei bemerkt haben Sie auch keine Haushälterin und keinen Personal Trainer mehr.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ein Land mit einer anderen Kultur und einem anderen Lebensstandard verändert Ihre Perspektive auf eigentlich alles. Das trennt Sie von den Daheimgebliebenen. Sie meinen, Sie haben spannende Geschichten zu erzählen? Kein Mensch will sie hören, am wenigsten die, die fragen, wie es da so war. Die wollen eigentlich nur Ihre Bestätigung dafür, dass die Zivilisation an den Grenzen der EU 15 oder höchstens EU 25 aufhört und erst in Nordamerika oder Australien weitergeht und man sich dazwischen, wenn überhaupt, nur im abgeschirmten Raum des Pauschaltourismus bewegen kann.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Kurz gefasst: mit der Rückkehr können Sie Ihren Lebensstandard nicht halten, wenn Sie überhaupt einen Job finden, ist er ohne globalpolitische oder humanitäre Weihen, d.h. aus Ihrer Sicht banal und überflüssig, und Ihre Erfahrungen machen Sie einsam. Für die emotionale Reaktion darauf gibt es einen Begriff, Re-Entry Shock, das ist das Gegenteil vom Kulturschock beim Auswandern, aber härter, es gibt Bücher und Ex-Expat-Selbsthilfeseiten dazu im Netz.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Aber ich komme zum dritten Mal zurück. Das erste Mal war ich 22, Studentin, unvorbereitet und habe tatsächlich sehr gelitten. Heute tappe ich nicht mehr in die Falle, mich reintegrieren zu wollen. Ich sitze nur vergnügt ein bisschen in München im Hier und Jetzt auf der Pausenbank und warte, bis es weitergeht. Am besten lebt es sich zwischen allen Stühlen.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Meine GUS-Freundin hat inzwischen ein usbekisches Aupair fürs Baby, koordiniert eine Stiftung gegen Kinderarmut und ist froh, dass sie Arbeit hat. Sie hat engagierte junge Mitarbeiter, die die Kinderarmut in München voll Hardcore finden und gar nicht ahnen, wie weltfremd und dumm sich das für ihre Chefin anhört, siehe Bild 2 und 3 unten.   &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Ein molwanischer Freund hat mir letzte Woche ein paar Antisentimentalitäts-Schnappschüsse aus der &lt;em&gt;Metropole&lt;/em&gt; geschickt,   &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-1.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 1&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-1_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;236&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&#160; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-3.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 3&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 3&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-3_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-4.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 4&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 4&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-4_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;162&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-5.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 5&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 5&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-5_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;178&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-6.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 6&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 6&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-6_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;165&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px&quot; title=&quot;Lutenblag 2&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lutenblag 2&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Lutenblag-2_thumb.jpg&quot; width=&quot;244&quot; height=&quot;161&quot; /&gt;&lt;/a&gt;     &lt;br /&gt;aber ich weiß, dass gerade die Linden anfangen zu blühen und die ganze Stadt bis Mitte, Ende Juli danach duften wird. &lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Fallstudien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-31T00:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/75236893/">
    <title>Ich vermisse</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/75236893/</link>
    <description>&lt;p&gt;Meine Dachwohnung in dem Haus, das wie ein Turm frei am Hang steht. Den ersten Blick beim Aufwachen vom Kopfkissen direkt ins Morgenrot. Von der Sonne zum Frühaufstehen gezwungen werden. Das Haus hat keine Briefkästen, weil Oma immer zu Hause ist. Der Briefträger trinkt mit ihr Kaffee, das Haus ist das letzte auf seiner Route. Wenn Post für mich dabei war, legte sie sie oft mit Blumen aus dem Garten vor meine Tür, vor allem die Rechnungen:&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Stromrechnung_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Stromrechnung&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Stromrechnung&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Stromrechnung_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;445&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Den Berg hinter dem Haus. Die Sonntagsfrühsportroutine von 8 km und immerhin 800 Höhenmetern bis zum Gipfel, von dem aus man die dreimal so hohen Molwanischen Alpen sehen kann und &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/6104590/&quot;&gt;Molwanier trifft&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1020918.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;P1020918&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;P1020918&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1020918_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;346&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Molwanischen Alpen und anderen Gebirgszüge.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Rueckspiegel_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Rückspiegel&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Rückspiegel&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Rueckspiegel_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;321&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1030143.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;P1030143&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;P1030143&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1030143_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;364&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0044_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;IMAG0044&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;IMAG0044&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0044_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;354&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Bakrdan-1-4_1.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Bakrdan &quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Bakrdan &quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Bakrdan-1-4_thumb_1.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;385&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/2700mnv_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;mnv&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;mnv&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/2700mnv_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;404&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Kon-D-Lesnica.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Lesnica&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Lesnica&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Kon-D-Lesnica_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;424&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R00102341.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Matka&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Matka&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010234_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;425&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Lutenblag, die&lt;em&gt; Metropole&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Skopje-GTZ.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;GTZ&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;GTZ&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Skopje-GTZ_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;266&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0099.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;RIMG0099&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;RIMG0099&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0099_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;409&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010392.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;R0010392&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;R0010392&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010392_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Unbenannt.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Unbenannt&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Unbenannt&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Unbenannt_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;395&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Trommler.png&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Trommler&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Trommler&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Trommler_thumb.png&quot; width=&quot;347&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Stuhl_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Stuhl&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Stuhl&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Stuhl_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;421&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Bild-013_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Bild 013&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Bild 013&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Bild-013_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;447&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die magische Stadt am See. An den meisten Tagen ist das Licht so diffus, dass der Wasserspiegel ohne Horizont scheinbar fließend in den Himmel übergeht. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/117_1721_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;117_1721&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;117_1721&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/117_1721_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;403&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/117_1736.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;117_1736&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;117_1736&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/117_1736_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;405&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010399.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;R0010399&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;R0010399&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010399_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;330&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010409.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;R0010409&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;R0010409&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010409_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;406&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die Sommerwochenenden in Afitos. Das ist ein Fischerstädtchen auf dem ersten Finger der Chalkidiki. Falls Sie mal in die Gegend kommen, lege ich Ihnen &lt;a href=&quot;http://www.whitesuitesresort.com/en/index.html&quot;&gt;diese Unterkunft&lt;/a&gt; uneingeschränkt ans Herz. Ebenso &lt;a href=&quot;http://www.ekies.gr/&quot;&gt;diese hier&lt;/a&gt; in Vourvourou auf dem zweiten Finger. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1030021.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;P1030021&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;P1030021&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/P1030021_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;364&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010645.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;R0010645&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;R0010645&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/R0010645_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;373&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&#160;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Die fabelhaften Lebensmittel. Essen, das im Restaurant auf Platten in die Tischmitte serviert wird wie beim Abendessen zu Hause. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMG_1779.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;IMG_1779&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;IMG_1779&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMG_1779_thumb.jpg&quot; width=&quot;364&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Am meisten die molwanische Gelassenheit und Lebensklugheit, die man sich zulegt, wenn man sich täglich mit Lösungen echter Probleme herumschlägt, statt im Zustand gesättigter Grundbedürfnisse nutzlos um Befindlichkeiten zu kreisen. &lt;/p&gt;</description>
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    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-18T21:43:00Z</dc:date>
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    <title>Wenn das...</title>
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    <description>&lt;p&gt;... mal kein Zeichen ist? Aber wofür?&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Zeichen_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Zeichen&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Zeichen&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Zeichen_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;375&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
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    <title>Wochenende</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64984609/</link>
    <description>&lt;p&gt;Gestern spontan die Cabrio-Saison eröffnet und offen ins eine Stunde entfernte Skigebiet gefahren. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Auch viele Molwanier nutzten das strahlende Wetter für Familienausflüge im offenen Wagen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Viehtransport_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Viehtransport&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Viehtransport&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Viehtransport_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;431&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;An Tagen wie diesen fällt es mir sehr schwer, abends Umzugskisten zu packen.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0424.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;RIMG0424&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;RIMG0424&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0424_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0417.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;RIMG0417&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;RIMG0417&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/RIMG0417_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;484&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
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    <dc:date>2012-02-26T12:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/osterweiterung/">
    <title>Osterweiterung</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/osterweiterung/</link>
    <description>Die Europäische Komission möchte der Bevölkerung die EU-Osterweiterung näherbringen und &lt;a href=&quot;http://ec.europa.eu/enlargement/index_de.htm&quot;&gt;veröffentlichte gestern &lt;/a&gt;dieses Video:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/9jXeRU5w5l8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/9jXeRU5w5l8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;360&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Simplifizierung und Schönreden in diesem Zusammenhang könnte ich mehr schreiben, als ich Zeit und dieses Blog Kapazität hat. Für heute belasse ich es mit diesem zufällig ausgewählten Clip auf Youtube. Die großserbischen Fantasien sind alive and well. Übrigens auch die großalbanischen und großtürkischen. Das Netz ist voll davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/dl8FkOcDubU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/dl8FkOcDubU?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;360&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Zufallsbefunde</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-24T06:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64982157/">
    <title>Nicht alles, was nicht glänzt, ist kein Gold</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64982157/</link>
    <description>A saß auf einem alterschwachen Bürostuhl, ich stand zwischen seinen gespreizten Beinen und sah auf seinen gewaltigen Bauch hinunter. Altersfleckige, fleischige Hände fuhren zu beiden Seiten an meiner Taille hinunter und über die Hüften. Er sah über seine Brillenränder zu mir auf, sein weißer Bart vibrierte.&quot;Bin ich ein Meister oder hast du eine perfekte Figur?&quot; - &quot;Beides&quot;, sagte ich.&lt;br /&gt;
Meister A betreibt seine Werkstatt seit 45 Jahren. Möglicherweise hat er sie ebenso lange nicht aufgeräumt. Im Kundenraum sind verstaubte Stoffballen, Schnittstücke, halbfertige Sakkos, Plastiktüten mit fertigen Kleidungsstücken, die auf Abholung warten, überall verteilt. Im Hinterzimmer arbeiten drei Mitarbeitern an musealen Nähmaschinen um einen Blechtonnenofen herum, dessen Ofenrohr krumm quer durch den Raum läuft, und mehr Durcheinander. Ich hatte den Laden am Freitag nachmittag einfach betreten, ohne dass mir A jemand empfohlen hätte. Das war leichtsinnig, eine Molwanierin hätte das nie getan, aber es lag am Weg, und ich hatte die zwei Kleider, die nicht mehr richtig saßen, seit ich abgenommen habe, und eins, das noch nie richtig passte, sowieso eigentlich schon abgschrieben, nichts zu verlieren also. Schon am Montag nachmittag rief mich Meister A zur ersten Anprobe. Er musste eine Weile suchen. Meine Kleider waren komplett in ihre Einzelteile zerlegt, neu zugeschnitten, von Hand zusammengeheftet worden und passten wie angegossen. Gestern holte ich die fertigen Kleider ab, bezahlte insgesamt 22 Euro, betrachtete sie angezogen und ausgezogen - Passform, Nähte, Futter, innen, außen, nicht die kleinste Abweichung von - Perfektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man tut sich mit westlichen Konsumerwartungen anfangs schwer in Lutenblag. Geschäfte sind versteckt, klein, dunkel, schäbig, unübersichtlich. Von außen ist nicht immer erkennbar, welche Waren oder Dienstleistungen innen angeboten werden. Sie können sich nicht vorstellen, dass so ein Schmuddelladen irgendetwas bietet, was Sie haben wollen könnten. Beim Eintreten werden Sie außerdem angesprochen und müssen mit dem Verkäufer REDEN. Das ist lästig. Wo man geht und steht, ständig überflüssige Interaktionen mit Fremden, wo man vielleicht bloß eine Glühbirne braucht. Sie fliegen oft nach Hause oder fahren nach Griechenland und kaufen dort alles ein, was man in Lutenblag nicht auch ohne Sozialkontakt im Supermarkt kaufen kann. Mit der Zeit ahnen Sie aber, Kommunikation ist vielleicht doch nicht so schlimm. Bei näherer Betrachtung sind molwanische Verkäufer eigentlich freundlich und sachlich und unaufdringlich und anständig. Dann bricht Ihnen in einem Schlagloch ein Absatz an einem unverzichtbaren Paar Pumps ab und Sie kommen eine Weile nicht aus dem Land. Sie folgen der Empfehlung einer molwanischen Freundin und betreten widerwillig eine dämmrige Schusterwerkstatt. Sie werden am selben Tag auf dem Handy angerufen, weil Ihre Schuhe fertig sind. Sie bezahlen drei Euro für eine tadellose Reparatur und bringen nie wieder Schuhe in Deutschland zum Schuster. Sie werden mutiger. Sie erkennen, es gibt alles zu kaufen und jede erdenkliche Dienstleistung, man muss nur Molwanier fragen, wo. Wenn Ihr Molwanier nicht weiß, wo, wird er sich gern für Sie erkundigen. Das ist für ihn mit weiterer sozialer Interaktion verbunden, der er, anders als Sie, nicht abgeneigt ist. Sie lassen sich einen Augenarzt empfehlen und eine Brille verschreiben. Sie gehen zum Optiker und suchen sich einen Rahmen aus. Sie sind noch nicht wieder zu Hause, da ruft der Optiker an, Ihre Brille ist fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mir ist eingefallen, Freitag abend kann ich doch nicht. Die kommen um acht und montieren die Lampen.&quot; sagte meine Freundin V. &quot;Abends um acht?&quot; - &quot;Wann denn sonst? Wir sind doch am Tag nie zu Hause.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Deutsche Servicewüste&quot; war bis dato eine hohle Worthülse, nun beginnt sie allmählich, sich zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Lass das doch da unten machen, ist bestimmt billiger und mit alten Autos kennen die sich aus.&quot; hatte der Herr Nachtschwester gesagt, als ich noch weit davon entfernt war, dubiose Schrauber ohne verbriefte Ausbildung in molwanischen Schrammelwerkstätten ohne TÜV-Zertifikat mit Reparaturen am Pferdchen zu betrauen. Aber mit undichtem Bremssattel war ich gezwungen, erst einer Empfehlung zu &lt;a href=&quot;http://nachtaktiv.twoday.net/stories/16554184/&quot;&gt;Meister D&lt;/a&gt; folgen, dann, nach dem Unfall, zu einem Karosseriebauer, und noch später zu einem Auspuffspezialisten. Das Pferdchen bekam im Lauf des letzten Jahres vorn und hinten komplett neue Bremsen, neuen Kühler, Stoßdämpfer vorn, Zündkabel, Wasserpumpe und Zahnriemen, Schweller geschweißt, ein gerissenes Verbindungsstück zum Auspuff getauscht, Karosserie komplett aufgearbeitet und lackiert, schnell und zuverlässig und tadellos. Wäre ich nicht in Molwanien, hätte es sich gar nicht gelohnt, das Pferdchen zu erhalten. Unvorstellbar, mich davon zu trennen! Gestern und vorgestern ließ ich zum Abschied nochmal einen Kotflügel lackieren, der inzwischen wieder verschrammt war. Das kostete 100 Euro. Dafür brachte man mich vorgestern von der 20km entfernten Werkstatt nach Hause und holte mich heute wieder ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten sehen Sie das Kundenzentrum einer Lutenblager Autowaschanlage. Nicht schön, finden Sie? Aber der Vorarbeiter hat für mich den Heizstrahler unter dem rechten Stuhl angestellt. Mein Auto wird derweil von Hand gewaschen und innen und außen geputzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0187_2.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;IMAG0187&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;IMAG0187&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/IMAG0187_thumb.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;387&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelernte Lektion: Nicht alles, was nicht glänzt, ist kein Gold.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-23T02:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/geschichten-die-molwanier-erzaehlen/">
    <title>Leben und Sterben in Molwanien</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/geschichten-die-molwanier-erzaehlen/</link>
    <description>Susanna, Bereichsleitung Diagnostik, erzählte wieder von der deutschen Großmutter ihres Mannes. Wie ordentlich und pedantisch sie war, jedes Stück Stoff am Leib und im Haus immer akkurat gebügelt. Als sie Susanna, voll berufstätig und mit drei Kleinkindern am Rockzipfel, des öfteren im Jogginganzug beim Einkaufen sah, rief sie sie zu sich und mahnte: lass die Mädchen 10 Minuten allein spielen und richte dich anständig her! Die Leute auf der Straße sehen nicht, dass du mit den Kindern und deiner Arbeit und dem Haushalt keine Zeit für dich hast, sie sehen dich und denken, diese Schlampe hat auch noch Kinder, die armen! Susanna ging danach nie wieder ungeschminkt zum Bäcker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es mit der Schwiegergroßmutter zu Ende ging, gab sie Susanna genaue Anweisungen, wie sie zur Beerdigung angezogen, frisiert und geschminkt sein wollte. Sie starb in der Kardiologie der Uniklinik, in der Susanna damals arbeitete. Weil Verstorbene in Molwanien am nächsten Tag beerdigt werden, hetzte Susanna spätabends zwischen zwei Herzkatheteruntersuchungen in den Leichenkeller, zog die Großmutter aus der Kühlschublade, wusch sie, zog sie an, frisierte und schminkte sie. Als aber am nächsten Morgen das Beerdigungsinstitut die Leiche holen wollte, war die Großmutter verschwunden. Es stellte sich heraus, dass das Beerdigungsinstitut einer anderen Familie früher am Morgen einfach die schönste Leiche mitgenommen hatte. Da Verstorbene vor der Beisetzung im offenen Sarg aufgebahrt werden, gab es derweil bei der anderen Familie in der Friedhofskapelle Nervenzusammenbrüche. Zwei falsche Leichen im falschen Sarg auf dem jeweils falschen Friedhof, die Trauergemeinde schon versammelt, mussten schnell und unauffällig ausgetauscht werden, aber das Totengräberteam erledigte das einwandfrei und ungerührt. &lt;br /&gt;
Wie Molwanier überhaupt immer nur in der Krise zu Hochform auflaufen, und am Ende ist wieder alles in bester Ordnung.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-22T22:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64980986/">
    <title>Die Ratten verlassen das sinkende Schiff</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64980986/</link>
    <description>..., sagte der Boss müde lächelnd zur Begrüßung, als ich ihn heute früh um sieben aufsuchte, um mich zu verabschieden. Keine Chance, ihn am Tag zu sehen, er operiert wie in den Anfangsjahren wieder selbst 2-3 Karotiden und 4-5 Herzen am Tag. &quot;Es gibt auch Kreuzfahrtkapitäne, die ihr Schiff verlassen.&quot; - &quot;Ich nicht. Ich gehe als letzter.&quot; Tatsächlich habe ich mich lange, bevor das Schiff Schlagseite bekam, entschlossen, zu gehen, aber das weiß er nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, was er Falsches gesagt hat. Bei einem offensichtlich narzisstisch gestörten Premier braucht es nicht viel, um irrational überschießende, vernichtende Reaktionen zu provozieren. Vor eineinhalb Jahren waren zur Feier unseres zehnjährigen Bestehens noch Premier, Präsident und Gesundheitsminister anwesend. Danach ist irgendetwas passiert, denn im Folgejahr erschienen nur noch Oppositionspolitiker und -medien. Wir wissen von Mitarbeitern des Finanzministeriums, die vom Premier persönlich beauftragt sind, Unregelmäßigkeiten in unseren Finanzen oder IRGENDEINEN Vorwand zu finden, unsere Klinik zu schließen. Der Gesundheitsfonds erstattet seit 6 Monaten keine Behandlungskosten, erfüllt also seinen Vertrag nicht und schuldet uns Millionen. Das ist nicht neu. Wenn sie in früheren Jahren den Hahn zudrehten, lud der Boss zum Pressetermin, alle Medienvertreter kamen, berichteten über den Skandal und der Fonds zahlte zügig. Heute gibt es keine freien Medien mehr, die sich am Boss die Finger verbrennen wollten. Auch die Justiz ist nicht unabhängig. Das Ministerium hat die Miete für unsere Räumlichkeiten um den Faktor 44 erhöht. Außerdem sind die öffentlichen Häuser angewiesen, uns keine Patienten mehr zuzuweisen und halten sich daran. Es ist eine totale Blockade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ein Teil von mir sagt, ich hätte letztes Jahr verkaufen sollen, als die Türken da waren. Aber das wäre ein Eingeständnis von Versagen gewesen. Ich bin doch hergekommen, um etwas für mein Land zu tun. Ein Teil von mir wünscht sich, ich wäre wie du und könnte einfach gehen und grünere Weiden suchen. Aber ich kann hier nicht weg, das wäre Verrat an unseren Patienten, an meinen Prinzipien, an allem, wofür ich stehe.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hauptstadt des Nachbarlands, das politisch und wirtschaftlich noch instabiler ist als Molwanien, in dessen Gesundheitswesen aber deutlich mehr EU-Geld fließt, hat ein Investor ein Herzzentrum gebaut. Es ist im Rohbau fertig. Der Boss wird es betreiben, das Gras scheint grüner. Sie rollen uns einen roten Teppich aus. Der Boss erlebt jedes Gespräch mit den Behörden positiver und konstruktiver als jemals in seinem eigenen Land. Unsere Klinik in Lutenblag muss bis zur Fertigstellung im Herbst überleben, und soll danach mit den Gewinnen aus der neuen Klinik erhalten werden, bis dieses Regime irgendwann abgewählt wird, es muss doch! Aber. Eine andere Sprache, andere Religion, andere Kultur, noch schlechter ausgebildetes Personal, nahezu Gesetzlosigkeit, und alles noch mal von vorn. Ohne mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Molwanien gibt einen News-Aggregator, der die Meldungen sämtlicher Zeitungen minutenaktuell und übersichtlich spiegelt. Unterschiedliche Darstellungen derselben Ereignisse lassen sich vergleichen. Die Seite ist sehr populär, bietet aber zu viel Transparenz. Gestern kündigten acht besonders regierungsnahe Zeitungen Klage an, falls der Aggregator nicht sofort den Zugriff auf ihre Meldungen einstellt. Aber ohne diese Zeitungen bleibt zu wenig Substanz, um die Seite weiter zu betreiben. Letzte Woche wurde ein Gesetz vorgelegt, nach dem ausländische Journalisten vom Innenministerium akkreditiert werden müssen, bevor sie aus Molwanien berichten düfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gauck? Freiheit? Das sollte man tief einatmen.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-21T14:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64969189/">
    <title>Das letzte Abenteuer</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/64969189/</link>
    <description>&lt;p&gt;Eingeschneit sein, nicht in einer Skihütte, in einer HAUPTSTADT. Es schneit seit 3 Tagen ununterbrochen. Die Straße den Hügel hoch, auf dem ich wohne, war gestern schon nur zu Fuß zu bewältigen, heute ist auch die Hauptstraße unten nicht mehr befahrbar. Es gibt kein fließend Wasser mehr. Man braucht ganz schön viel Schnee, um so einen Toilettenspülkasten zu befüllen. &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;SchlaZi&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;SchlaZi&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/SchlaZi_3.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;389&quot; /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&#160;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;WoZi&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;WoZi&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/WoZi_2.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;364&quot; /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px&quot; title=&quot;Küche&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Küche&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/nachtaktiv/images/Kueche_3.jpg&quot; width=&quot;644&quot; height=&quot;353&quot; /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-07T10:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://nachtaktiv.twoday.net/stories/alles-ist-politik/">
    <title>Alles ist Politik</title>
    <link>http://nachtaktiv.twoday.net/stories/alles-ist-politik/</link>
    <description>Gestern gelang es meiner molwanischen Freundin T, die ich ein paar Monate nicht gesehen habe, durch das anhaltende Schneetreiben auf einen Kaffee und Apfelkuchen zu mir nach Hause vorzudringen. Die Nachtschwester befindet sich nämlich mitten in der Kältewelle in Osteuropa, von der Sie vielleicht in den Nachrichten hören. Das halbe rurale Molwanien ist tatsächlich vom Verkehr, Strom- und Mobilfunknetz abgeschnitten. In der Metropole aber habe ich Strom und Heizung und Internet und zu essen und fühle mich nur damit unwohl, dass die Türen meines Autos seit Tagen an der Karosserie festgefroren und nicht zu öffnen sind, aber wohin wollte ich auch fahren, die Straßen sind nicht geräumt, zur Arbeit muss ich nicht mehr und zum Skilaufen ist es viel zu kalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
T jedenfalls hat für UN-Organisationen Projekte geleitet und bewegt sich in der Lutenblager internationalen Szene. Zuletzt hat sie eine molwanische White Ribbon Alliance gegründet und dafür EU-Förderung an Land gezogen. Die &lt;a href=&quot;http://www.whiteribbonalliance.org/&quot;&gt;WRA&lt;/a&gt; befasst sich mit Mütter- und Säuglingssterblichkeit und allen Fragen, die damit zusammenhängen. In Molwanien nutzen z.B. nur 14% der Frauen im gebärfähigen Alter Verhütungsmittel, die Abtreibungsrate ist hoch, es gibt keine Geburtsvorbereitungskurse und keine Nachbetreuung, Rückbildungsgymnastik etc., und wie in allen Schwellenländern steigt die Kaiserschnittrate. Das sagt mir die Präsidentin der Hebammenvereinigung, die ich mit T vernetzte. Molwanien hat seine Schulen für die höhere Hebammenausbildung vor 20 Jahren geschlossen. Und wie überall, wo Geburten allein von Gynäkologen betreut werden, und Kaiserschnitte höher vergütet werden als vaginale Entbindungen, wird schneller und häufiger geschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls hat T angesichts der neo-totalitären Ereignisse im Land im Vorfeld der Neuwahlen im letzten Jahr, der Verhaftungen von Oppositionellen und Journalisten, die Arbeit mit der WRA eingestellt. Ts Tochter geht in den USA zur Schule. Das kostet Geld. Will ich mich in diesem politischen Klima ernsthaft in den Medien exponieren und die Säuglingsterblichkeit anprangern, und dass das Gesundheitsministerium nichts für Frauengesundheit tut, und dass die Hebammen aussterben und die nagelneue gynäkologische Klinik seit 1 1/2 Jahren leersteht? Finde ich am nächsten Tag noch Kooperationspartner, kann ich überhaupt noch arbeiten? fragt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die reale Brisanz einer so friedlichen Angelegenheit wie Schwangerschaftsvorsorge.</description>
    <dc:creator>nachtschwester</dc:creator>
    <dc:subject>Externe Einsätze</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 nachtschwester</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-06T13:39:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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