Physik für Philosophen
Dieser Kartengruß an Herrn Rabe erinnerte mich wieder an eine Frage, die ich schon als Kind vom Rücksitz aus meinem Vater stellte, und dann jedem Erwachsenen, der mich mit dem Auto durch den Regen fuhr, später auch Menschen, die gar nicht Auto fuhren, denn mein Vater, der immer alles wusste, hatte keine Antwort.
Ich bin mir nicht sicher, ob und was meine Frage mit der Postkarte zu tun hat. "Ungeklärte Phänomene" ist vielleicht ein gemeinsamer Nenner, wobei meines ein real zu beobachtendes, also ein naturwissenschaftliches ist, während Rabes"gleich lange, aber unterschiedlich breite Tage" eher der Philosophie zuzuordnen sind.
Man braucht ein Auto und Regen. Bewegt man sich imselben mit höherer Geschwindigkeit entlang einer Strecke a wie autobahn in Richtung v wie vorwärts, ist in Fahrtrichtung v eine deutliche Reduktion der Sichtweite deltaS festzustellen. DeltaS ist dabei proportional zur Niederschlagsmenge N in ml/m², weitere Faktoren wie Windgeschwindigkeit und -richtung, Wischerfrequenz, negative Dioptrien des Fahrers sowie Fahrzeugfarbe wollen wir vernachlässigen.
Von Bedeutung ist jedoch das Spritzwasser, das von voranfahrenden Fahrzeugen aufgeworfen wird und DeltaS für die Insassen des eigenen Fahrzeuges stark vergrößern kann in Abhängigkeit von Geschwindigkeit, Masse und Reifenbreite des voranfahrenden Fahrzeugs.
Aber auch das eigene Fahrzeug wirft Spitzwasser auf, und zwar in Richtung r wie rückwärts. Dennoch, und hier kommt die Frage, ist die Sicht nach hinten stets glasklar, DeltaS also gleich 0, auch wenn Geschwindigkeit und N gegen unendlich gehen, der Fahrer blind ist (der kuckt in Richtung v) und es erwiesenermassen hinter dem Auto genauso regnet wie davor. Wieso?
Ich bin mir nicht sicher, ob und was meine Frage mit der Postkarte zu tun hat. "Ungeklärte Phänomene" ist vielleicht ein gemeinsamer Nenner, wobei meines ein real zu beobachtendes, also ein naturwissenschaftliches ist, während Rabes"gleich lange, aber unterschiedlich breite Tage" eher der Philosophie zuzuordnen sind.
Man braucht ein Auto und Regen. Bewegt man sich imselben mit höherer Geschwindigkeit entlang einer Strecke a wie autobahn in Richtung v wie vorwärts, ist in Fahrtrichtung v eine deutliche Reduktion der Sichtweite deltaS festzustellen. DeltaS ist dabei proportional zur Niederschlagsmenge N in ml/m², weitere Faktoren wie Windgeschwindigkeit und -richtung, Wischerfrequenz, negative Dioptrien des Fahrers sowie Fahrzeugfarbe wollen wir vernachlässigen.
Von Bedeutung ist jedoch das Spritzwasser, das von voranfahrenden Fahrzeugen aufgeworfen wird und DeltaS für die Insassen des eigenen Fahrzeuges stark vergrößern kann in Abhängigkeit von Geschwindigkeit, Masse und Reifenbreite des voranfahrenden Fahrzeugs.
Aber auch das eigene Fahrzeug wirft Spitzwasser auf, und zwar in Richtung r wie rückwärts. Dennoch, und hier kommt die Frage, ist die Sicht nach hinten stets glasklar, DeltaS also gleich 0, auch wenn Geschwindigkeit und N gegen unendlich gehen, der Fahrer blind ist (der kuckt in Richtung v) und es erwiesenermassen hinter dem Auto genauso regnet wie davor. Wieso?

