Freitag, 14. April 2006
Die Anderen
Wenn ich bis in meine 20er gelegentlich in Frauenzeitschriften Kriterienkataloge ausgefüllt habe, um herauszufinden, ob ich Romantikerin, Puristin oder Vamp bin, führte das nie zu vernünftigen Ergebnissen, auch bei meinen Freundinnen nicht. Ich halte mich fern von der sortierten Typschublade.
Trotzdem, und das weiß ich noch nicht lange, gibt es auch in meiner Welt zwei Sorten Frauen.
Die Kluft dazwischen ist unüberbrückbar, man könnte von unterschiedlichen Subspezies sprechen.
„Wir“ sind die Arbeiterinnen oder gar Königinnen im Bienenstaat. Selbstversorgungsfähig und -willig, auch wenn wir zuweilen in Zugewinngemeinschaften leben.
„Die Anderen“ haben sich Beschützer und Financiers gesucht oder tun es noch. Sie sehen auf ganz bestimmte Weise schnuckelig aus oder strengen sich an, in Vollzeit.
Sie belasten sich nicht mit Bildung, Meinungsbildung oder Beruf. Sie genießen ein anstrengungs- und verantwortungsfreies Drohnendasein. (Das hinkt ein bisschen, ich weiß, dass Drohnen eigentlich männlich sind).
Und sie sehen auf uns herab, denn häufig erzielen sie mit weniger Aufwand einen deutlich höheren Lebensstandard.
In meinem privaten Umfeld gibt es keine Männer, die eine solche Investition getätigt hätten. Da die Anderen auch nicht arbeiten oder studieren, begegne ich ihnen selten. Sie leben in einer Parallelwelt, unsere Lebensräume überschneiden sich nicht.
Das ist gut so, denn Verständigung geht auch dann nicht, wenn dieselbe Muttersprache gesprochen wird (gelegentlich werden sie nämlich auch importiert).
Wenn man doch mal aufeinander trifft, daraus das Gefühl gegenseitiger Bedrohung entsteht und die Andere zufällig noch mit deinem Auftraggeber schläft, zieh dich warm an.
Trotzdem, und das weiß ich noch nicht lange, gibt es auch in meiner Welt zwei Sorten Frauen.
Die Kluft dazwischen ist unüberbrückbar, man könnte von unterschiedlichen Subspezies sprechen.
„Wir“ sind die Arbeiterinnen oder gar Königinnen im Bienenstaat. Selbstversorgungsfähig und -willig, auch wenn wir zuweilen in Zugewinngemeinschaften leben.
„Die Anderen“ haben sich Beschützer und Financiers gesucht oder tun es noch. Sie sehen auf ganz bestimmte Weise schnuckelig aus oder strengen sich an, in Vollzeit.
Sie belasten sich nicht mit Bildung, Meinungsbildung oder Beruf. Sie genießen ein anstrengungs- und verantwortungsfreies Drohnendasein. (Das hinkt ein bisschen, ich weiß, dass Drohnen eigentlich männlich sind).
Und sie sehen auf uns herab, denn häufig erzielen sie mit weniger Aufwand einen deutlich höheren Lebensstandard.
In meinem privaten Umfeld gibt es keine Männer, die eine solche Investition getätigt hätten. Da die Anderen auch nicht arbeiten oder studieren, begegne ich ihnen selten. Sie leben in einer Parallelwelt, unsere Lebensräume überschneiden sich nicht.
Das ist gut so, denn Verständigung geht auch dann nicht, wenn dieselbe Muttersprache gesprochen wird (gelegentlich werden sie nämlich auch importiert).
Wenn man doch mal aufeinander trifft, daraus das Gefühl gegenseitiger Bedrohung entsteht und die Andere zufällig noch mit deinem Auftraggeber schläft, zieh dich warm an.




