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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Es ist, wie es war

Das Telefon auf meinem Schreibtisch, das niemand je anwählt, außer intern ganz selten jemand, der nicht ranghoch genug für ein Diensthandy ist, und die Assistentin des Boss gelegentlich, klingelte heute zu einer Uhrzeit, zu der die Assistentin üblicherweise nicht mehr arbeitet.
"Nachtschwester?" - erkältete Männerstimme. "Ja?" "Hier ist H. V. aus Zagreb." Ich starrte auf das Telefon, in Gedanken noch ganz beim Projekt, extern kennt kein Mensch diese Nummer, ich weiß sie selbst nicht auswendig, steht bloß so auf meiner Visitenkarte, ein Medizinprodukt-Osteuropa-Regional-Fritze wahrscheinlich? Ein Medica-Kontakt? Welche Firma jetzt wieder? Der Name kommt mir bekannt... DER NAME!??!! "H... V.???" "Ja." Das gibt´s nicht. Ich starrte auf die Uhr, auf mein Handy, meinen Bildschirm, woher, wieso jetzt, wieso diese Nummer, hier?! "Ich hab deinen Namen gegoogelt und bin auf eurer Webseite", sagte H. "Du siehst aus wie immer."

H hatte mich vor 20 Jahren an der Wursttheke des Ladens am Fuße des Hügels angesprochen, auf dem ich gerade mit einer Kommilitonin eine Wohnung bezogen hatte, nur so aus Neugierde, weil er mich noch nie in der Straße gesehen hatte. Er hatte einen Sprachfehler und konnte seine Rs nicht rollen. Ich hatte mir das in zwei Semestern Sprachunterricht gerade mühevoll angeeignet und hielt ihn absurderweise für einen weniger begabten Deutschen. Erst später fielen mir seine weiteren motorischen Behinderungen auf, ein Formenkreis offenbar, aber ich habe nie nach der Genese gefragt. Bei näherem Kennenlernen schien die ganze Familie irgendwie überzüchtet. Nachdem geklärt war, dass wir nebeneinander wohnten, bot er an, mich im Auto mitzunehmen, der Hügel war steil. Ich war aber damals zeitlich noch nicht weit genug von meinem Elternhaus entfernt, um zu Fremden ins Auto zu steigen, auch nicht am sonnenhellen Tag für ein paar hundert Meter bergauf, und so unterhielten wir uns durchs Fenster, während er meine Tüten im Auto neben mir herfuhr. Seine Schwester schreibe gerade an ihrer Diplomarbeit in Germanistik, über Gottfried Benn, ob sie mich für Korrekturen anprechen könne? Konnte und tat sie, ich liebte Benn, und H. und L. und ihr Sohn und ihre Mutter und die andere, die geheime Schwester wurden mir bald Ersatzfamilie. So viel Intellekt und Witz und Wärme auf engem Raum, viele Flaschen Rotwein sommernachts auf dem großen Balkon am Hang.

H war Ingenieur und spezialisiert auf Satellitenübertragungstechnik zu einer Zeit, als sein Land keine übertragenden Satelliten hatte. Solange schrieb er für ein Taschengeld für ausländische Fachzeitschriften. Seine Schwester L. ernährte nach dem Krebstod des Vaters die 5köpfige Familie alleine als Journalistin, diplomierte nebenbei in Germanistik und magistrierte kurz darauf in PR, gründete eine Agentur und zog sofort nach Kriegsende exklusiv zwei weltmarktführende Schokoriegel an Land. Sie trug Ende der 80er und Anfang der 90er unbeirrt grafische Haarschnitte, 60er Jahre Minikleider in A-Linie und Plateaupumps und ich bin sicher, das tut sie noch. Sie rauchte drei Schachteln am Tag und hatte schon mit 40 eine besorgniserregende COPD. Am Wochenende nahm sie die Mutterrolle für ihren 18jährigen Sohn und die der hilfsbereiten Tochter für ihre alternde Mutter ein, schmiss den Haushalt und bekochte alle. H rührte keinen Finger und hatte immer was am Essen zu meckern. Ich warf ihm einmal aus feministischer Solidarität mit L. ein Frühstücksei an den Kopf, aber L. verstand die Aufregung gar nicht. Ein anderes Mal, ich war schon zurück nach Deutschland gezogen und nur zu Besuch in Zagreb, schlief ich in einem Zimmer mit H. Er schnarchte fürchterlich und ich fühlte mich gehalten, Kissen durch den Raum nach seinem Kopfende zu werfen. Er beschwerte sich morgens bei Mutter und Schwester, ich sei wahnsinnig und hätte versucht, ihn im Schlaf zu ersticken. Die versteckte, weil schizophrene Schwester, lag derweil in der leeren Badewanne und rauchte Kette. Ihre Krankheit war ausgebrochen, nachdem ihr Vater der künstlerisch sehr Begabten das Kunststudium verboten und sie an die Fakultät für Architektur gezwungen hatte. Die Mutter versteckte sie seit 16 Jahren in der Wohnung. L. hatte ihre Schwester einmal in Abwesenheit der Mutter zu einem Psychiater geschmuggelt, so gab es immerhin eine Diagnose, aber eine heimliche Therapie war nicht möglich. Ich fuhr ein Auto, bei dem eine Zeit lang ständig Sicherungen durchbrannten. H. maß lustlos Spannung, Widerstand, was man so misst, und fand keinen Fehler. "Ich bin Elektroingenieur, kein Elektriker", sagte er. "Falls du dich jetzt nach dem Unterschied fragst: ich mache mir normalerweise die Hände nicht schmutzig.". Er brachte mich gern auf die Palme, indem er meinen Akzent nachäffte oder sich über meine Grammatikfehler totlachte. In einer Sprache mit 7 Fällen. "Lern erst mal, deinen eigenen Namen auszusprechen", fauchte ich dann, der enthält nämlich R´s. Zwischen all den Querelen aber war H ein kluger, guter Zuhörer und Freund. Er hatte mich sehr gern und sagte es auch. Gelegentlich fuhr er zu Bewerbungsgesprächen in Länder mit Satelliten und kaufte Geschenke für alle, auch für mich. Ich habe immer noch ein Paar Handschuhe, die er mir aus London mitgebracht hat. Später in Deutschland zog ich ständig um, H bekam den Job in London, dann wurde L´s Zagreber Telefonnummer geändert, und ich war immer eine lausige Kontaktpflegerin, einmal hab ich´s versucht, und das kam dabei raus. In den letzten Jahren war ich zwei Mal in der Stadt, bin die alte Straße hoch gegangen und gefahren und habe mich nicht getraut, zu klingeln aus Angst, dass L. vielleicht nicht mehr lebt oder die alte Mutter mich nicht mehr kennt oder ganz fremde Menschen dort wohnen.

Mutter ist dement, sagt H. L. geht es gut, sie raucht schon lange nicht mehr. Ich muss ihr gleich sagen, dass ich dich gefunden habe! Wann kommst du her?

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Von Höhen und Tiefen

Am Wochenende mit den internationalen Ladies Who Lunch den Hausberg der Stadt bestiegen, immerhin 1000 Höhenmeter in 2 Stunden. Das institutionelle Trendsportangebot der Stadt ist nicht annehmbar, wenn man aus echten Metropolen angespült wurde, es wird noch Jahre dauern, bis Zumba oder Jukari hier ankommen, da bietet es sich an, auf zu Mutter Natur zurückzugreifen und so entsteht hier ein ganz anderes, fabelhaftes wochenendliches Fitness-Ritual.

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Oben steht eine runde Hütte, in der die einheimische Wandergemeinde zusammenkommt. In der Mitte des Raums bollert ein Blechfass-Impro-Ofen mit einem Rohr quer durch den Raum, zwei freundliche alte Männer schenken aus großen Messingkesseln selbstgesammelten Kräutertee in Plastikbechern aus und kochen gern auch türkischen Kaffee auf Wunsch, die Brotzeit muss man selbst mitbringen. Es gibt Umkleidekabinen, in welchen die Neuankömmlinge ihre verschwitzte Klamotten wechseln, Wäscheleinen voller nasser Kleidungsstücke hängen schwer über der Sonnenterasse. Die Leute tragen ihre ältesten, bequemsten Sachen, niemand hat Funktionskleidung, niemand ist schick, alle kennen sich. Das ist mit das Netteste, was ich hier bisher erlebt habe.

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Allen, die das hier kommentiert oder mir gemailt haben, danke, die unverhofft aufblitzenden sozialen Qualitäten dieses undurchschaubaren Internet-Universums sind ganz erstaunlich und schön. Ein paar tausend Kilometer und ein paar Gramm Johanniskraut weiter habe ich mich aber schon wieder gefasst, schließlich ist nichts Substantielles passiert, nichts Unvorhersehbares, nicht mal Unvorhergesehenes. Ich bin weder krank noch pleite, habe noch einen Job und bin gut genug vernetzt, bald einen besseren zu finden, habe Freunde und sogar noch Eltern. Wer braucht schon ein Zuhause. Sentimentaler Luxus. Sie bemühe sich zu lernen, in ihrem Herzen zu Hause zu sein, sagte meine deutsche Freundin E. neulich halbglücklich, die bald ins dritte Land in zwei Jahren zieht, aus Liebe mit jemandem mit, und ich prustete meinen Mokka über den Tisch über dieses Eso-Emo-Vokabular, das gar nicht zu uns passt.

Montag, 30. November 2009

Die Sache mit der Orientierung

Gewöhnungsbedürftig auch, dass in dieser Hauptstadt, die die Einheimischen Metropole nennen, weil sie es nicht besser wissen, Straßennamen Gegenstand mündlicher Überlieferung sind. Ich weiss nicht, ob die Straßenschilder mit den Jahren von kriminellen Elementen der Romabevölkerung zur Metallverwertung allesamt gestohlen wurden, so wie Kanaldeckel oder Eingangstüren öffentlicher Gebäude, sofern sie aus Aluminium bestehen, oder ob man sie beim Wiederaufbau der Stadt nach dem Großen Erdbeben einfach vergessen hat, wieder anzubringen. Das Memo „Straßenbeschilderung“ liegt möglicherweise seit Jahrzehnten vergilbt in einem Ablagekorb der Stadtverwaltung. Der Mangel an Straßenschildern fällt zusammen mit fehlender Kartographie, es gibt einfach keine Stadtpläne, und Google oder andere Maps stellen die Metropole als weißen Fleck dar. Niemand vermisst die Beschriftungen, weil man seine Stadt schließlich kennt, und wenn nicht, kann man jemanden fragen, das ist eine willkommene Gelegenheit zur sozialen Interaktion mit Fremden, die man in diesen Regionen ungern verpasst. Das gesprochene Wort ist den Menschen ohnehin näher als so ein rostiges stummes Straßenschild. Das ist übrigens auch ein Problem im Gesundheitswesen. Niemand liest Guidelines. Wenn man nicht weiter weiß, ruft man einen alten Professor an, der sich auskennen muss, und was der sagt, wird gemacht. So habe ich gegen Kaliumpermanganat in der Wundbehandlung zu kämpfen, zum Beispiel, oder Reiswasser gegen Durchfall. Und deshalb muss ich mich heute wieder von Taxifahrer zu Taxifahrer durchfragen, bis ich einen finde, der die Adresse meiner Zahnarztpraxis kennt und wieder überflüssige, zeitraubende, nette Bekanntschaften machen.

Mittwoch, 18. November 2009

Weinerlicher, unangenehm selbstreferentieller Blogpost

Am Wochenende das Pferdchen gestriegelt, gesattelt und aus dem tiefen Südosten durch lauter Babuschka-Länder nach Hamburg kutschiert, fast zwei volle Tage mit offenem Verdeck durch sonnige Landschaften, das war zu viel Zeit zum Nachdenken. Bei der nächtlichen Ankunft in Bratislava mein Hotel in einem düsteren, menschenleeren Gewerbegebiet erst nicht als solches erkannt, unbeschildert, unbeleuchtet, dem Mitbewohner gesmst, falls ich morgen von der Erdoberfläche verschwunden bin, hier die Adresse meines letzten Aufenthaltsortes, nicht in Erwartung von Interesse, eher aus klinischer Angewohnheit zu vollständiger Dokumentation. Noch vor vier Monaten fand ich mein Leben perfekt, heute ist es ein Arschloch. Natürlich kann man das so nicht sagen, schließlich bin ich nicht mehr in der Pubertät und mir allzeit der kompletten Eigenverantwortung bewusst, die ich allein und für alles trage, was mir widerfährt, auch für Unrecht, das hätte ich schließlich kommen sehen können und müssen und nicht zulassen. Und ich habe das ganze Elend offenen Auges sich nähern sehen, fatalistisch achselzuckend und entspannt den Moment genießend, solange er dauert, ich kümmere mich schon drum, wenn´s so weit ist, klar, dass die Symbiose mit dem Boss nicht ewig dauern kann und ich meine Hamburger Wohnsituation längst hätte auflösen sollen. Keine Dramen, steht schon lange von innen quer über meiner Stirn. Und nun bin ich völlig weggeschwemmt von der Emotionalität, die der eintretende Schiffbruch in mir auslöst. Gestern bestimmt zehn Sekundenheulkrämpfe, im Supermarkt vor dem Olivenölregal, während sich der Mitbewohner Kaffee nachholt, an der roten Ampel bis zur Grünphase. Keine Ahnung, wie es weitergehen soll, wie soll ich denn strategisch denken bei dem Geflenne und den Rest der Woche auf der Medica in Düsseldorf und ab Montag wieder 60 Stundenwochen, in guten Wochen, dabei möchte ich eigentlich am liebsten gar nichts tun oder denken müssen, in einer Hängematte an einem Karibikstrand in laue Sonnenuntergänge schaukeln würde mir reichen.

Dienstag, 10. November 2009

Nicht für Leser unter 16 Jahren geeignet

Drei Mitarbeiterinnen saßen gegen elf in der Küche, stippten ihre Sesamkringel in ihren Joghurt und tratschten, als etwas Großes zuerst schwer an der Regenrinne über dem Fenster aufschlug, durch die Außenwinkel ihrer Gesichtsfelder fiel, dann ein zweites Mal auf der Betonstrebe aufkam, die vor der Fassade quer verläuft, weil man sich in den 60er Jahren Erdbebensicherheit so vorgestellt hat, und ein drittes Mal drei Stockwerke tiefer hart auf den Asphalt schmetterte.

Ein Gegenstand, ein Vogel? Ein Mensch. Zertrümmert im Hof. Alle drei begannen reflexhaft, am ganzen Körper zu zittern, und hörten stundenlang nicht mehr auf. Doch wohl kein Patient von unsererer Intensivstation einen Stock drüber? Nein, er trug Straßenkleidung. Zwei gingen kotzen, die dritte rief vorher noch das Vorzimmer des Boss an, damit dessen Assistentin den Sicherheitsdienst des alten Krankenhauses alarmierte, dessen untere Stockwerke wir umgebaut haben und nutzen und aus dessen oberen Stockwerken der Mann offenbar gesprungen, gefallen oder gestoßen worden war. Als ich etwas später aus dem Fenster sah, hatte jemand ein weißes Tuch über die Leiche geworfen. Drei Stunden später war das Laken nicht mehr da. Es regnete. Regen wusch Blut aus seinem Kopf in Schlieren weit über den Asphalt. Der Sicherheitsdienst hatte die Zufahrt zum Hof mit einem Auto blockiert. Sonst war niemand zu sehen. Gegen vier sah ich noch mal nach, bevor es dunkel wurde, der Leichnam lag noch da.

Kollektives Entsetzen und tiefes Mitleid erfasste in kurzer Zeit die ganze Belegschaft, kein anderes Thema mehr den ganzen Tag. Kopfkinofilme wurden ungehemmt gedreht und abgespult, Tränen flossen, was für eine Tragödie für die Familie des unbekannten Toten im Hof, seine Kinder in der Schule, das Stigma, seine armen, alten, gebrechlichen Eltern. Daneben stand ich innerlich achselzuckend; wenn man Jahre in Großkliniken mit zweistelliger Geschosszahl zugebracht hat, weiß man, es springt immer mal einer vom Dach. Hier weiß man das sicher auch. Was haben die sich dabei gedacht, ihre Neuropsychiatrie im achten Stock einzurichten?

Viel mehr erschütterte mich die unbegreiflichen Gleichgültigkeit und Nichtzuständigkeit der Institutionen hinterher, der Krankenhausführung, der Polizei, der Gerichtsmedizin, die den zerbrochenen Körper einen halben Tag unbedeckt, ungeachtet liegen ließen. Ähnliches habe ich hier schon mal beschrieben. Und ich kann immer nicht zusammenbringen, wie die überbordende Emotionalität und Freundlichkeit und Güte der Einzelnen in der Summe ein so menschenverachtendes Kollektiv ergibt.

Sonntag, 25. Oktober 2009

In Großmutters guter Stube

Liisa und Kaltmamsell verlinken auf sie, für mich ist es mein Soundtrack seit Wochen, in guten wie in schlechten Tagen. Verblüfft sehe ich, von allen denkbaren Orten ist er ausgerechnet unter dem gehäkelten Lampenschirm der rumänischen Oma entstanden:



Fast schon ein alter Hut, trotzdem verweise ich Freunde des Genres außerdem hierauf.

Freitag, 23. Oktober 2009

Leinen los

Der Grund für meine Blogabstinenz ist nicht nur der 12-14-Stundentag. Kein Zuckerguss mehr über die Verhältnisse im Hause Nachtschwester. Erdrutschartige Veränderungen kündigen sich an, nichts bleibt, wie es war. Alle Ankerplätze, an denen mein Leben vertäut ist, alle Stühle, auf denen ich sitze, rücken völlig ungeordnet voneinander ab. Da schwebe ich nun in der Luft, und da ich auch in der Krise zur Nüchternheit neige, gibt es klare Momente in der Verwirrung. Klare Sicht auf die Dinge zeigt an guten Tagen die Masse an Möglichkeiten und neuen Freiheiten, an schlechten Tagen durch kein Netz gebremsten Durchblick zum Abgrund.

Unter diesen Umständen ist die konturenlose Themenmischung der Nachtschwester ein kleines Problem am Rande. Ich würde gern viel Privateres bloggen, ist mir gerade so ein Bedürfnis aus aktuellen Anlässen. Ich fühle mich aber auch noch dem hier mitlesenden Fachpublikum verpflichtet, seit die Nachtschwester mal von Thieme intensiv empfohlen wurde und zwai.net hierher verlinkt. Ich würde auch gern ein zweites, seriöses Fachblog führen, dann aber unter Klarnamen wg. Selfmarketing und so, aber das wird zeitlich nicht gehen. Ich bin unterexponiert, musste ich mir letzte Woche auf dem IFIC-Kongress in Vilnius wieder anhören. Wieso haben wir noch nicht von Ihnen gehört? Was tun sie noch in Molwanien, komisch, dass Sie noch nicht abgeworben wurden. Weil ich eben eine lausige Networkerin bin, und das mit meiner seltenen Nischenqualifikation. Ich brauche einen Mentor. Und mehr vernünftige Jobangebote neben dieser Firma in Wien, die mich will, aber gerade ist meine Hamburg-Woche, und wie gern würde ich hier wieder leben, wenigstens in Teilzeit.

Und in Molwanien liegt derweil der erste Schnee auf den Bergen in Sichtweite der Stadt, und Schneewandern steht auf dem Plan, und bald auch schon Catskiing in ungespurtem, touristenfreiem Tiefschnee, und was wird mir diese internationale Freundestruppe fehlen, die sich andererseits auch alle irgendwie dauerhaft auf der Durchreise eingerichtet haben, so wie ich.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

...

Sie schauen immer noch vorbei, obwohl hier kaum noch was passiert? Treue will belohnt werden. Da ich aus logistischen Gründen keine Nackenmassage anbieten kann, nehmen Sie sich ein Glas guten Wein in die linke Hand, legen Sie die Beine hoch, klicken Sie hier und bewegen Sie einen beliebigen Finger der rechten Hand rhythmisch über das Touchpad.
Und schaun Sie mal wieder rein.

Tagesdosis

Es ist, wie es war
Das Telefon auf meinem Schreibtisch, das niemand je...
nachtschwester - 17. Dez, 02:27
Zwei mit einem im Tee
Es entspricht nicht meiner Gewohnheit, mich allein...
nachtschwester - 16. Dez, 23:27
Ich kann nur mutmaßen,...
Ich kann nur mutmaßen, dass das Reiswasser kaliumreich...
nachtschwester - 16. Dez, 23:00
Sich um Kranke, Verletzte...
Sich um Kranke, Verletzte oder anders hilflose Menschen...
Talakallea Thymon - 10. Dez, 11:27
Und was hat es mit dem...
Und was hat es mit dem rätselhaften "Reiswasser"...
Talakallea Thymon - 9. Dez, 10:16
Es ist schön, dass...
Es ist schön, dass es Ihnen besser geht Frau Nachtschwester. Jetzt...
nina (Gast) - 7. Dez, 11:09
es sind immer die schönen...
es sind immer die schönen dinge, die uns passieren...
Breathless - 7. Dez, 07:32
Genau für solche...
Genau für solche Situationen wird Kaliumpermanganat...
nachtschwester - 6. Dez, 15:21

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